Junge Leser

Tanzmäuse und Lauftalente

Die Zwillinge Elena und Catharina Astenburg stellen sich vor

Gilching – Als neue Mitarbeiterinnen für die Sparte „Junge Leser“ möchten sich Elena und Catherina Astenburg aus Gilching vorstellen. Wie, sie sehen sich ähnlich? Na klar. Sind ja auch Zwillinge. Und was Zwillinge oft gemein haben, sind gleiche oder ähnliche Hobbies. Aber lest doch selbst, was die hübschen Zwölfjährigen über sich zu erzählen haben.

„Jeder hat bestimmt schonmal getanzt“, sagt Elena. Tanzen aber als Hobby zu betreiben, dazu gehört schon mehr, als ein bisschen die Beine hin- und herzuschwenken. Erst aber einmal tanzt Elena hundert Jahre und mehr zurück in eine Zeit, als sich gute Tänzer zu einem Verband zusammen schlossen sie erklärt aber auch, was die Indianer und Griechen mit ihren Tänzen erreichen wollten.

Getanzt wurde schon immer. Doch erst seit 1922 organisierten sich die Tänzer innerhalb des so genannten ADTV (Allgemeiner Deutscher Tanzlehrerverband), der damals unter Federführung des Berliner Tanzlehrers Paul Münch gegründet wurde. Getanzt aber wurde schon weit vorher. Die Indianer zum Beispiel tanzten, um die Götter zu beschwören. Die Griechen und Römer wiederum tanzten bei Königskrönungen und Opferfeiern. Mit der Zeit hat sich das Tanzen umgewandelt, zu präziseren und anspruchsvolleren Tänzen, die in Tanzschulen oder über Internetseiten den Leuten beigebracht werden . Es ist für mich ein Hobby geworden. Doch erst musste ich mich für einen Tanzstil entscheiden.

Tanzstile für Teenager und Erwachsene

Insgesamt gibt es fünf moderne Tanzstile, die ich alle schon mal ausprobiert habe und auch noch weiter tanze. Dazu gehören:

Moderndance, für den viel Kraft, Flexibilität und Koordination Voraussetzung sind. Die Bewegungen aber sind freier, als im Ballett und man hat auch die Möglichkeit, eigene Gefühle auszudrücken. Beim Jazzdance wiederum zählt Rhythmik, Dynamik sowie Isolations-Bewegungen. Wobei nicht unbedingt nach Jazz-Musik getanzt werden muss. Als dritte Möglichkeit gibt es den Modern Jazz, was wiederum eine Mischung von Elementen aus Jazz und Modern ist. Beherrscht man diesen Stil, ist es relativ einfach, auch die anderen Tanz-Stile zu beherrschen. Und zu guter Letzt kann man noch zwischen Streetdance und HipHop sowie Breakdance wählen. Für diese moderneren Tanzformen gilt, dass sie als Choreographie in Gruppen getanzt werden, oft sehr akrobatisch aber auch auspowernd sind.

Beim Tanzen ist es toll, dass man sich immer neu entscheiden kann, welchen Stil man tanzt. Man lernt immer dazu und nie aus. Wenn man traurig ist, kann man zum Beispiel Modern Dance tanzen und damit seine Gefühle ausdrücken. Viele Kinder fangen meist mit Ballett an und wechseln dann zu den modernen Tanzstilen.  Wird man älter kann man auf eher klassische Tänze wie Walzer oder Foxtrott umschwenken. Das Tanzen passt sich also dem Leben an und das ist doch toll. Man ist außerdem nie zu alt zum Tanzen.

Elena Astenburg

CATHARINA ASTENBURG STEHT MEHR AUF LEICHTATHLETIK

Und nun lassen wir Catharina Astenburg zu Wort kommen. Klar, sie ist, wie Elena, auch 12 Jahre alt. Beide gehen ins Christoph-Gymnasium und besuchen auch gemeinsam eine Tanzschule in Alling. Catharina aber ist mehr der Leichtathletik zugetan und erzählt, warum bei ihr dieses Hobby Priorität hat.

Meins ist schon seit vielen Jahren Leichtathletik. Sport hilft mir, mich zu
entspannen und gedanklich  weg von den Hausaufgaben und der Schule zu kommen. Besonders nach einem stressigen Schultag, ist es toll, wenn danach Training ist. Erstmal die Vorbereitung aufs Training, das Aufwärmen und meine Freunde treffen .

Beim Laufen gibt es mehrere Disziplinen:

1. Sprint ( unter Sprint versteht man die überwinden einer Strecke in der
kürztest Möglichsten Zeit ):

Bei Damen und Herren sind es 100 Meter, 200 und 400 Meter. Außerdem vier x 100 Meter Staffel sowie vier x 400 Meter Staffel wie auch 400 Meter Hürden. Achtung. Wenn man nicht aufpasst, kommt es schnell zu Verletzungen wie der Muskel, der Gelenke aber auch der Sehnen. 

2. Mittelstreckenläufe sind alle Läufe zwischen 800 und 1609 Meter. Diese sind
für Damen und Herren gleich. Allerdings sind die Damen erst seit den 60er Jahren in dieser 
Disziplin zugelassen. Das ist für mich total unverständlich. Wieso wurden da Männer und Frauen nicht gleich behandelt ?

Die Olympischen Disziplinen sind der 800 und der 1500 Meter Lauf.

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit für Verletzungen eher gering . Es ist aber
eine Überlastung der Beine und Sehnen möglich.

3. Beim Langstreckenlauf sind die wichtigsten Disziplinen der 5000 Meter-, der 10000 Meter- sowie der Hindernis-Lauf und der Marathon. Außerdem gibt es noch die Bahnen- und Straßenläufe, den Stundenlauf sowie die Crossläufe. 

Die längste Disziplinen ist der 42,195  km lange  Marathon, dieser
wurde von den alten Griechen erfunden. Die Legende sagt, das ein Läufer nach
dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon die rund 40 Kilometer nach Athen
gelaufen ist, um den Sieg zu verkünden. Leider ist er nach seiner Botschaft tot
zusammengebrochen.

Weitere Disziplinen im Leichtathletik sind Sprungdisziplinen, Wurfdisziplinen und Kugelstoßen so wie 

Mehrkampfdisziplinen. Die derzeitigen Weltrekorde sind 100 Meter Damen : 10,49 Sekunden (Florence Griffith-Joyner von 1988).

100 Meter Herren : 9,58 Sekunden (Usain Bolt von 2009)

Marathon Damen: 2:14 Sekunden (Brigid Kosgei von 2003)

Marathon Herren: 2:01 Sekunden (Eliud Kipchoge von 2011).

Interessant für mich ist, dass sich die Weltrekorde nicht sonderlich verbessert haben, vielmehr einer noch von 1988 dabei ist. Für mich sehr, sehr alt, also, aus einer Zeit, in der ich noch gar nicht auf der Welt war. Alles in allem doch total interessant und abwechslungsreich, oder ? Würde mich jetzt schon wundern, wenn da nicht für jeden Geschmack etwas dabei ist. 

Catharina Astenburg

 

 

 

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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