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Pizzeria muss Sitzplätze wieder abbauen

Genehmigt ist lediglich ein Lieferservice sowohl die Abholung

Gilching – Das wars dann wohl. Keine Genehmigung gab es für die Pizzeria in der Waldstraße in Gilching für eine Nutzungsänderung. Beantragt hatten die Betreiber eine Erweiterung durch 15 Sitzplätze in einem Nebenraum sowie im Außenbereich eine Terrasse mit 12 Sitzplätzen. In der Bauausschusssitzung am heutigen Montag begründete Gilchings Bauamtsleiter Max Huber die Ablehnung damit, dass das geplante Vorhaben den Charakter einer Gaststätte habe und die in einem reinen Wohngebiet, wie es rund um die Waldstraße 2 sei, nicht genehmigt werden könne. „Gaststätten sind nach Paragraf 3 in einem reinen Wohngebiet weder zulässig noch ausnahmsweise zulässig“, betonte Huber. Des Weiteren könne auch die Stellplatzsatzung der Gemeinde Gilching nicht eingehalten werden. „Für das geplante Vorhaben wären somit bei einer Fläche von 77,37 m² (innerhalb des Gebäudes) plus zusätzlich 30,98 m² für den außenliegenden Sitzbereich auf der Terrasse 14 weitere Stellplätze erforderlich.“ Bürgermeister Manfred Walter machte zudem darauf aufmerksam, dass bereits über die Sommermonate die beantragte Nutzung getestet wurde, dass es jedoch Beschwerden der Nachbarn gab.

Einstimmig wurde das Vorhaben abgelehnt.       

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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