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Gilftschlangen in Germeringer Wohnung gefunden

Tiere wurden zum Teil beschlagnahmt sowie Auflagen für restliche Reptilien angeordnet

Germering (22. Februar) – Beamte der Kripo Fürstenfeldbruck durchsuchten am Dienstag eine Wohnung in Germering und fanden dabei Marihuana sowie zwei giftige Schlangen. Gegen den 38-jährigen Wohnungsinhaber wurden Ermittlungen eingeleitet.

Als die Ermittler die Wohnung in einem Germeringer Mehrfamilienhaus gegen sechs Uhr morgens mit einem Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft München II betraten, stellten sie in den Räumlichkeiten neben zwei giftigen Wüsten-Hornvipern auch zwei Boa Constrictor sowie zwei Königs-Pythons fest. Durch die Beamten wurden daher umgehend die Stadt Germering, das Veterinäramt des Landratsamtes Fürstenfeldbruck und die Auffangstation für Reptilien München e. V. hinzugezogen.


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Die beiden Vipern werden in Bayern gemäß dem LStVG als genehmigungspflichtig eingestuft, wodurch deren Haltung strengen Auflagen unterliegt. Eine Genehmigung für die zwei Giftschlangen konnte der 38-jährige Tierbesitzer nicht vorweisen. Ebenso wies die Haltung der insgesamt sechs Exoten tierschutzrechtliche Defizite auf.

Aufgrund der nicht vorliegenden Genehmigung wurde die Wegnahme der Wüsten-Hornvipern verfügt und diese an die Auffangstation für Reptilien München e. V. übergeben. Für die Haltung der übrigen Schlangen ergeht ein Auflagenbescheid, zudem erfolgt eine zeitnahe Nachkontrolle.

Neben den Schlangen wurden in der Wohnung Marihuana sowie Rauschgift-Konsumutensilien aufgefunden und beschlagnahmt. Gegen den 38Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Erwerbes und Besitzes von Marihuana sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem LStVG eingeleitet.

Uli Singer

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