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An Schlog hams scho

Ehepaar zieht an Autobahn und beschwert sich über Autolärm

Da ziehen doch Menschen genau dahin, wo es für sie am Schönsten ist und kaum wohnen’s da, nörgelns an allem herum. Jüngster Fall in Guiching: Ein Ehepaar – laut Sprache aus dem hohen Norden – sucht sich im Ortsteil Geisenbrunn ein günstiges Grundstück, lässt sich auch ein Häuschen darauf bauen und will nun heimisch werden. „Ja, leck‘ mich doch…“, geben sie sich plötzlich überrascht. Hams den neuen Nachbarn gar zum Trotz über Nacht in etwa 800 Meter Luftlinie eine Autobahn hingebaut? Der Autolärm ist urplötzlich da und raubt nun den Ruheständlern den wohlverdienten Schlaf. Kein Wunder, dass das Lärmgeplagte Ehepaar seither dem Bürgermeister im Nacken sitzt und ihn versucht, zu nötigen. Schnellstmöglich soll er teure Lärmgutachten in Auftrag geben und in Folge für eine Lärmreduzierung sorgen. Ja, wo samma denn, Herr und Frau Neubürger*in? Erstens ist die Kommune für die Autobahn nicht zuständig, zweitens kosten die von ihnen geforderten Lärmgutachten ein Schweinegeld, das Geld des steuerzahlenden Bürgers nämlich. Und übrigens: Die A96 existiert nun schon seit 1972, darauf fahren auch schon seit 1972 die Autos – das hätt’ Ihnen eigentlich schon vor ihrem Grundstückskauf auffallen können. Polly Polster    

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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