Hund, Katz und Maus

Beagle-Meute unplugged – oder Liebe von A – Z

Anett Klose stellt ihr erstes Werk vor

  1. Dies ist Ihr erstes Buch. Warum haben Sie es geschrieben?
    Anett Klose: Ich habe all diese wundervollen, lustigen und auch melancholischen Geschichten mit unserem Hund erlebt. Irgendwie wollten die auf Papier. Und da habe ich angefangen sie aufzuschreiben, so für mich.
  2. Das heißt, Sie schrieben schon, als Ihr Hund noch am Leben war?
    Anett Klose: Nein, da war ich mit unserem Familienalltag mit Hund beschäftigt. Aber als er dann auf einmal nicht mehr bei uns war, da waren wir sehr traurig. Mehr und mehr Anekdoten kamen an die Oberfläche, im ganzen Haus waren überall Erinnerungen, jeder hat von Arko erzählt. Er hat uns gefehlt und da habe ich angefangen mir Notizen zu machen. Und irgendwann war ich bereit, dem Ganzen auch eine fröhlich-witzige Note abzugewinnen. Und dann ging es wie von selbst. Ich war im Flow…
  3. Was ist eigentlich eine Meute? Und warum “unplugged”?
    Anett Klose: Der Beagle ist ein Hund der gerne in einer Gruppe lebt und agiert, deshalb ist er auch so ein wunderbarer Familienhund. ABER: er hat seinen eigenen Kopf, er ist stur und unterordnen ist nicht so sein Ding. Daher ist ein Beagle ein Meutetier, da gibt es keinen Anführer. Hauptsache einer rennt vorneweg, dann laufen alle hinterher. Und das könnte jeden Tag ein anderer Beagle sein. Anders als im Rudel, wo es einen festen Anführer gibt. “Unplugged” steht in Bezug auf den Beagle für unabhängig, wild, spontan, ungeprobt – ich hab‘ die englische Version gewählt, weil es für unplugged keine gute Übersetzung gibt und weil Arko zweisprachig war.
  4. Es gibt mittlerweile viele Tiergeschichten, was macht “Beaglemeute unplugged” zu etwas Besonderem?
    Anett Klose: Beaglemeute unplugged verbindet witzige Anekdoten um einen Beagle und andere Haustiere mit den Fragen: ”Sind wir als Familie fit für einen Hund?”. “Können wir diese Verpflichtung eingehen?”. “Was braucht es, um einen Hund gut in die Familie zu integrieren?”
  5. Haben Sie eine Lieblingsgeschichte, die Sie mehr als andere berührt?
    Anett Klose: Ich liebe natürlich alle Geschichten. Aber jeder Hundemensch hat Anekdoten oder Erlebnisse, die ihn besonders berühren. So auch ich. Und deshalb gibt es die “Omm Momente”, den magischen Lieblingsmoment und das Tierklinikkapitel. Die liegen mir besonders am Herzen.
  6. Wem empfehlen Sie das Buch?
    Anett Klose: Eigentlich jedem der eine gute, witzige Geschichte zu schätzen weiß. Jeder der humorvoll unterhalten werden will, alle Tierliebhaber und Hundemenschen. Alle Familien, die daran denken einen Hund in ihr Leben zu bringen.
  7. “Beaglemeute unplugged…” ist Ihr Debüt. Was waren Ihre größten Herausforderungen?
    Anett Klose: Das Schreiben habe ich geliebt. Die erste Hürde war, es für Testleser aus der Hand zu geben. Nächste Hürde war das Lektorat. Wer ist nicht voll von Zweifeln über den eigenen Schreibstil? Und dann muss man entscheiden, ob man selbst verlegt oder sich einer Literaturagentur anvertraut. Die ersten 10 Absagen von Verlagen mit dem Hinweis: “Sehr nett, aber für uns zu sehr ein Nischenprodukt”, waren ernüchternd. Das Buch aber war fertig, das Cover wunderschön und so sollte es die Welt auch sehen. Mit Tredition hatte ich endlich einen Verlag gefunden, der mir Einiges an Distribution abnahm und ich ansonsten selbst für die Vermarktung meines Buches sorgen konnte und kann. Es ist ein Herzensprojekt. Ich wollte außerdem, dass dieser kleine Beagle weiterlebt.

    BEAGLEMEUTE UNPLUGGED ist im Buchhandel erhältlich.

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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