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Lustig war’s beim gemeinsamen Singen von Weihnachtslieder

Von leise rieselt der Schnee bis zum Weihnachtsmann, der morgen kommt

Gilching – Es war ein Versuch. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Rund 120 sehr junge bis schon etwas ältere Sänger und Sängerinnen trällerten am Samstag im Veranstaltungssaal des Rathauses Gilching gemeinsam fröhliche Weihnachtslieder. Die Idee dazu hatte Oliver Kübrich von „Lebendiges Gilching“. Nachdem er nach über drei Jahrzehnten sein Engagement als Schauspieler sowie Spielleiter im Roßstall-Theater beendet hatte, legte er sein kulturelles Interesse wieder mehr in Richtung Heimatort Gilching. Engagierte Mitstreiter für sein erstes gemeinsames Singen – „jung und alt singen Weihnachtslieder“ – fand er in Wolfgang Zeller (Chorleiter und Pianist) aus dem Chiemgauer Raum sowie Anja Pohl (Musikerin/Sängerin) aus Gilching. „Ob das gutgeht“, überlegte er noch Tage vor dem Ereignis.



Es ging gut. Super gut sogar. Pünktlich kamen junge Familien mit Kindern, obwohl ab vier Jahren gedacht, waren auch zwei- und dreijährige darunter, sowie Omas, Opas und Bewohner von „Betreutem Wohnen“ an der Andechser Straße. Die Plätze waren bis auf wenige besetzt. Und dann ging es gut eine Stunde lang um viel Rhythmus, Atem- und Lockerungsübungen und die richtige Betonung der Texte. Zeller, seit Jahrzehnten erfolgreich als Chorleiter und Pianist unterwegs, beherrschte es, selbst die Kleinsten musikalisch mitzunehmen. Ihm gleich tat es Anja Pohl, deren Tochter Chiana (5) bereits kräftig mitsang und auch die eine oder andere Tanzeinlage vollführte. Als kleiner Engel wiederum fungierte Lucia (4) während Schwester Sarah (2) noch nicht so recht wusste, wo und wie sie ihre Fähigkeiten einsetzen soll. Weil sich sowohl die jungen Gäste wie auch das etwas ältere Publikum das gemeinsame Singen super fanden, versprach Kübrich eine Wiederholung. Der Eintritt war frei, die Spenden gingen zugunsten des Vereins Kinderinsel.

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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