Allgemein

74 Jahre alte Schreinerei ausgebrannt

Nächtlicher Alarm im Weßlinger Ortsteil Hochstadt

Hochstadt – Und das kurz vor Weihnachten. Gegen 3.15 Uhr von Donnerstag auf Freitagmorgen ging bei den umliegenden Feuerwehren der Gemeinde Weßling der Alarm ein, dass eine Möbelschreinerei im Ortsteil Hochstadt brannte. Obwohl zahlreiche Einsatzkräfte versuchten den Brand zu löschen, war dies bis Freitag Mittag nicht möglich. „Wir haben den nächtlichen Alarm und auch die Anfahrt der Feuerwehren gehört“, berichtete ein Nachbar gegen Freitag Mittag. „Schrecklich, dass heute Nacht mit der Möbel-Schreinerei Leutenbauer ein alt eingesessener Handwerksbetrieb dem Feuer zum Opfer gefallen ist.“ Gegründet wurde die Schreinerei im Jahr 1948 und wird heute in dritter Generation geführt.

Die Kripo Fürstenfeldbruck hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Inwieweit eine Brandstiftung vorliegt, dies zu sagen, sei noch zu früh, hieß es seitens der Polizei. „Es ist aber mit einem Millionenschaden zu rechnen.“


Eine kleine Anmerkung: mittlerweile hat sich auch schon ein Hochstadter Feuerwehrmann gemeldet, und versichert, dass es mit der Schreinerei sicherlich weitergehen wird und das Traditionsunternehmen auch seinen 75sten Geburtstag noch feiern wird können. Das hoffen wir natürlich alle…


Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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