Integrationshilfe Gilching zieht Bilanz
Gilching – Mit insgesamt 35 Kindern, 41 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern startete die Integrationshilfe für ausländische Kinder und Jugendliche Gilching ins Geschäftsjahr 2024/25. Als „Glück“ bezeichnete es Vorstandsmitglied Anke Fuhrmann, dass das Jahr über der Verein von drei Praktikantinnen der Fachoberschulen Starnberg und Germering sowie von einem 16jährige, der sein soziales Jahr absolvierte, unterstützt wurde. Im Übrigen habe Vorsitzende Elke Dietrich die pädagogische Leitung des Vereins zum Schuljahr 2025/26 an Fuhrmann übergeben.
Vorrangig im Vorwort zum Jahresbericht richtete stellvertretende Vorsitzende Petra Klügl explizit den Fokus auf die Menschen, die es bereits seit 1989 ermöglichten, ausländischen Kindern in Punkto schulische Nachhilfe zu unterstützen. „Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer, die die vier hauptamtlichen Gruppenleitungen bei der Betreuung der Kinder unterstützen, wäre unsere Arbeit für die Kinder nicht möglich“, betonte Klügl. Die Kinder wiederum kamen aus insgesamt zwölf Herkunftsländer, wobei der Kosovo mit 12 Kindern den Spitzenplatz einnimmt. Es folgen Nigeria mit sieben sowie Afghanistan mit fünf Kindern. Aus den weiteren Ländern kamen je ein bis zwei Kinder. Die Grundschule war mit 27, die Mittelschule mit sechs sowie die Förderschule mit zwei Kindern vertreten. Die nachschulische Betreuung findet jeweils von Montag bis Donnerstag ab 14 Uhr in der Mittelschule an der Rathausstraße statt.
Mit ein Höhepunkt zum Abschluss des Schuljahres 2024 war die Teilnahme von Kindern aus der Integrationshilfe bei einem Einakter, der anlässlich bei der Kulturwoche im Oktober 2024 im Rahmen eines bunten Spektakels zum Thema „Goldmacher Tausend“ im Rathaussaal aufgeführt wurde. Die Buben und Mädchen lernten unter Federführung des Spielleiters Oliver Kübrich spielend deutsche Texte, für die sie bei der Aufführung viel Applaus ernteten. Explizit auch von den Eltern der Kinder, die samt Geschwister dem Spiel beiwohnten. Helga Daum von der Vorstandschaft räumte generell ein: „Die größte Freude und auch Bestätigung unserer Arbeit ist, wenn ein Kind mit leuchtenden Augen verkündet – ‚ich habe heute in der Schule eine gute Note geschrieben‘.“
Uli Singer



