Anstelle gekochter Eier tauchte „Lando“ das „ausgepfuscht“ in den Farbtopf
Die ehemalige St. Vitus-Apotheke hat sich farblich an die Raiffeisenbank angepasst
Gilching – War früher Sprayen noch illegal und von der Polizei verfolgt, ist die Kunst, mit Kreativität und viel Farbe einen Ortsteil oder ein Stadtbild aufzuwerten, durchaus legitim geworden. Zu Deutschlands bekanntesten und stets ausgebuchten Graffiti-Künstler zählt allemal „Lando“ aus Gilching. Seine Werke alle aufzuzählen, würde den Platz auf stanet.de sprengen. Doch Melander Holzapfel, wie der 51Jährige amtlich heißt, hat sich mittlerweile in Städten wie München und Fürstenfeldbruck wie auch bayernweit in vielen Gemeinden einen Namen gemacht.

Aktuell bestaunten ihn Passanten am Osterwochenende bei der ehemaligen St. Vitus-Apotheke an der Römerstraße in Gilching. Im Auftrag der Raiffeisenbank verschönerte „Lando“ das längst zum Abbruch bestimmte Gebäude, in dem vorübergehend das „ausgepfuscht“ – die kleine Werkstatt – Unterkunft gefunden hat. Farblich wurde das Projekt an die daneben liegende Raiffeisenbank angepasst.




