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Mit dem Sonntagsmaler Wilfred Waiblinger auf Spurensuche

„Meist liegt das Schöne gar nicht so fern, oft findet man es direkt vor der Haustüre“, stellt Wilfred Waiblinger, bekennender Sonntagsmaler aus Gilching, fest. Um zu demonstrieren, was er sich darunter vorstellt, lädt der 82Jährige ab kommenden Freitag, 16. Juni, zu seiner Ausstellung ins Foyer des Gilchinger Rathauses ein. Zu sehen sind Aquarelle mit Ansichten aus dem Gemeindegebiet – je nach Jahreszeit gemalt.


Zeit seines Lebens habe er gemalt, erzählt Dr. Wilfred Waiblinger. Für ihn bedeute Malen Freiheit: „Malen kann man, was man will und wie man will.“ Als Naturmensch sei er zu jeder Jahreszeit auf Spurensuche, sagt Waiblinger. Viele seiner Anregungen aber finde er draußen. „Am liebsten male ich Landschaften. Spannend dabei ist, wie sie sich zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten verändern.“ Wobei Themenbilder, wie Stillleben, Pflanzen und Tiere aber auch eine Kombination gegensätzlicher Motive , beispielsweise ein blühender japanischer Kirschbaum an einer Tankstelle oder aber sibirische Schwertlilien inmitten einer Asphaltmischanlage, für ihn eine besonderen Reiz hätten. Waiblinger wählt dabei zwischen Öl- und Acrylfarben, in letzter Zeit jedoch überwiegen die Aquarellfarben, da für ihn „Aquarelle lockerer und impulsiver wirken“.


In seiner Ausstellung, die bis zum 4. Juli während der Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich ist, zeigt Waiblinger 60 Bilder aus seiner Wahlheimat Gilching. „Ich möchte ein wenig dazu beitragen, dass die Menschen bewusst und offenen Auges durch unsere Gegend spazieren.“

Winfred Waiblinger ist auch der Autor des Buches „Marterl und Kreuze“ auf Gilchinger Flur. Für sein Engagement wurde ihm 2021 die Verdienstmedaille der Gemeinde Gilching überreicht.


Uli Singer

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