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Roland Schrafstetter – seit 100 Tagen im Amt als neuer CSU-Ortsvorsitzender in Gilching

Die Bürger müssen bei allen Themen mitgenommen werden

Gilching – Die berühmten „100 Tage im Amt“ liegen hinter Roland Schrafstetter. Wie berichtet, wurde er am 9. März zum neuen Ortsvorsitzender des CSU-Ortsverbandes Gilching gewählt. Ein geschickter Schachzug, da der 57Jährige bereits über viele Jahre die Christsozialen im Landkreis durch seine Plakataktionen sowie der Pflege der Facebook-Seiten tatkräftig unterstützt – ohne je an ein politisches Amt zu denken. Und wie sieht es der Baustatiker mit eigener Firma jetzt?

Schrafstetter:
„Ich muss ehrlich gestehen, es hat bisher großen Spaß gemacht. Zwar ist die Arbeit um einiges mehr geworden, aber unsere Aktionen zeigten auch Erfolg.“

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Sie sprechen die zwei Veranstaltungen an, die bereits unter Ihrer Ägide im Rathaus stattgefunden haben?

Schrafstetter:

Ja. Zum Thema Wahlrechtsreform kamen 25 Gäste. Das Thema „Erben und Vererben“, das wir in Kooperation mit dem Kreisverband organisierten, hat bereits 60 Besucher angelockt. Mich freut es insofern, als dass im Vorfeld zu den Veranstaltungen geunkt wurde, dass dies niemanden interessiere. Aufgrund unseres guten Besuches wurde das Thema „Erben und Vererben“ gut eine Woche später in Dießen wiederholt. Wir haben aber auch im Park am Rathaus unter Mitwirkung junger Mitglieder sechs Apfelbäume gepflanzt und wollen auch weiterhin durch sinnvolle Aktionen einen gesellschaftlichen Beitrag leisten.

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Seit sie im Amt sind, hängen in Gilching gefühlt weit mehr Plakate als vorher. Täuscht dies?

Schrafstetter:    

Nein, keineswegs. Mein Credo war schon immer, dass wir mehr plakatieren müssen. Auch wenn es nicht so scheint, viele Menschen haben halt nicht immer den Zugang zum Internet und die wollen wir ja auch erreichen. Die Bürger wollen mitgenommen werden, weshalb wir auch im „Oberen Wirt“ im Altdorf einen „offenen Stammtisch“ eingerichtet haben. Da kann kommen, wer will und uns auch kritische Fragen stellen. Wir freuen uns darauf.   

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Und was steht als nächstes auf der Tagesordnung?

Schrafstetter:

Der Besuch von unserem Bundestagsabgeordneten Michael Kießling am 29. Juni im Oberen Wirt im Gilchinger Altdorf. Außerdem, ganz wichtig, wir brauchen dringend Wahlhelfer für die Landtags- und Bezirkstagswahlen am 8. Oktober. Da sind wir gerade dabei, so viele als möglich  zu akquirieren. Und natürlich werden wir bis dahin unsere Kandidaten durch einen fairen Wahlkampf unterstützen.

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Letzte Frage. Werden sie in knapp drei Jahren für den Gemeinderat Gilching kandidieren?

Schrafstetter:

Ehrlich? Ich weiß es wirklich nicht. Mich interessieren jetzt in erster Linie die Wahlen im Oktober. Dann sehen wir weiter.   

Uli Singer

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