Hightech zum Anfassen: Mehr als 1000 Besucher entdecken Oberpfaffenhofen
Oberpfaffenhofen – Wer den Hightech-Standort Oberpfaffenhofen bisher nur vom Vorbeifahren kannte, bekam bei der ersten „Langen Nacht der Wirtschaft und Wissenschaft“ einen seltenen Blick hinter die Kulissen. Mehr als 1000 Besucher nutzten die Gelegenheit, Werkhallen, Labore und das Flugfeld zu erkunden.
Zum absoluten Publikumsmagneten wurde der spektakuläre Auftritt eines Airbus A400M der Bundeswehr. Nach einer eindrucksvollen Landung konnten die Besucher das riesige Transportflugzeug sogar von innen besichtigen. Der Frachtraum, in dem Hubschrauber, Geländewagen oder sogar leichte Panzer transportiert werden können, sorgte für staunende Gesichter.

Doch Oberpfaffenhofen hat weit mehr zu bieten als große Flugzeuge. Unternehmen und Forschungseinrichtungen präsentierten modernste Technologien – von Drohnen und Lasertechnik bis hin zu Raumfahrtprojekten und virtuellen Mondstationen. Im DLR-School-Lab konnten Kinder Flugzeuge im Simulator steuern oder mit einer VR-Brille einen Blick auf eine künftige Mondbasis werfen.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume lobte den Standort als Paradebeispiel dafür, wie Forschung, Start-ups und internationale Unternehmen erfolgreich zusammenarbeiten. Rund 10.000 Menschen entwickeln und forschen inzwischen auf dem Campus – Tendenz steigend.
Die gelungene Premiere machte deutlich: Oberpfaffenhofen gehört zu den spannendsten Zukunftsstandorten Deutschlands – und öffnete seine Tore für einen Abend mit faszinierenden Einblicken in die Welt von morgen.
Uli Singer



