Herrsching – Es ist das absolute Highlight der 1250-Jahrfeier der Gemeinde Herrsching: Das 38 Meter hohe Riesenrad direkt am Ufer des Ammersees. Ludwig Darchinger, Alexander Tropschug und Jörg Ellinger, Vorstände des Organisationsvereins „1250 Jahre Herrsching“ hatten die Idee, ein solches Fahrgeschäft während der Festwochen laufen zu lassen. Und natürlich lassen sich viele Einheimische wie auch Gäste aus der Region die Chance nicht entgehen, den Ammersee einmal von oben zu sehen.
„Es gab sogar schon einen Heiratsantrag in der Gondel“, freute sich Riesenradbetreiber Robert Scheidacher. Beim Jahresempfang bot er Bürgermeister Christian Schiller an, eine Stunde lang die Fahrgäste kostenlos eine Runde drehen zu lassen, für eine so genannte „Bürgersprechstunde im Riesenrad“. Natürlich sagte der Rathauschef sofort zu. Das drei Jahre alte Fahrgeschäft sei eines der modernsten in ganz Europa, lobte er. Und die Fahrt hat es wirklich in sich. Von oben sieht man die kleinen Segelschiffe und den Passagierdampfer über den See gleiten, im Hintergrund ist die Alpenkette erkennbar und auf der anderen Seite sieht man den Festplatz von oben.
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Der besonderer Clou: Am Abend leuchten die 31.000 LEDs zu einer spektakulären Farbshow, die musikalisch unterlegt ist. Beim Jahresempfang gab es dazu eine Premiere. Nach der ersten Lightshow folgte als Zugabe noch eine zweite, „die wurde gerade erst frisch programmiert“, verriet Scheidacher.
Das Riesenrad dreht sich am Alten Sportplatz in Herrsching noch bis zum Sonntag, 21. Juni. Die Lichterschau findet bis Samstag, jeweils ab 22 Uhr statt. Angesicht der großen Resonanz würde Scheidacher am liebsten im nächsten Jahr wiederkommen. Die Betonplatten, die extra für den Aufbau angeschafft werden mussten, könnten dann gleich liegenbleiben, war man allgemein der Meinung. pst



