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Fernwärme-Ausbau läuft nach Plan – solange sich die Römer versteckt halten

Gilching – Die nächste große Fernwärme-Baustelle ist eröffnet: Seit Montag, 1. Juni, ist die Römerstraße zwischen Karolingerstraße und Ludwig-Thoma-Straße nur noch Einbahnstraße und auch nur noch in Richtung Alling befahrbar. Wer aus Richtung Alling kommt, muss über den Starnberger Weg und die Landsberger Straße ausweichen. Auch die Westumfahrung wird seitens der Gilchinger Gemeindewerke als Alternative empfohlen.


Grund für die Maßnahme: Die Gemeindewerke verlegen auf dem rund 430 Meter langen Abschnitt gleichzeitig neue Wasser- und Fernwärmeleitungen. Insgesamt sollen 114 Haushalte und Gewerbeeinheiten an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November.

Eine besondere Unbekannte bleibt der Untergrund: Da die Römerstraße auf einer historischen Trasse verläuft, begleiten Archäologen die Arbeiten. Sollten tatsächlich römische Funde entdeckt werden, was bisher nicht selten der Fall war, könnte sich die Bauzeit verlängern.

Für Fußgänger bleiben die Geschäfte grundsätzlich erreichbar. Allerdings fallen Parkplätze weg, und einzelne Kreuzungsbereiche können zeitweise gesperrt werden.

Jan Haas von den Gemeindewerken betont, dass eine möglichst schnelle Fertigstellung oberste Priorität habe. Nach Angaben der Verantwortlichen habe man aus früheren Baustellen gelernt und wolle die Einschränkungen für Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Gewerbetreibende so gering wie möglich halten.

Auf den Nenner gebracht: Tauchen keine Römer auf, soll die Baustelle bis Mitte November Geschichte sein.

Uli Singer

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