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Neue Angebote für an Demenz erkrankte Menschen sowie deren Angehörige

Während der Demenzwochen wurden Wünsche lautNeue Angebote für an Demenz Erkrankte sowie deren Angehörige

Gilching – Sie läuft in Bayern offiziell als Demenzwoche, doch in Gilching ist aus der Idee des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege im dritten Jahr ein Demenz-Monat geworden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Positiven Rückblick sowie einen erfolgsversprechenden Ausblick präsentiert Sabine Ayhan, Referentin für Inklusion und Demenz im Rathaus Gilching.

Die Begeisterung ist offensichtlich, erzählt Sabine Ayhan über die erfolgreich abgeschlossenen Demenzwochen zwischen dem 1. und 29. September.  „Sämtliche Veranstaltungen waren gut bis sehr gut besucht. Auffällig aber war, dass wir durch unsere etwas veränderten Angebote viel mehr mit den Bürgern ins Gespräch gekommen sind, als es die Vorjahre der Fall war. „Es gab auch während der Vorträge viel Raum für Wortmeldungen und auch für das Kennenlernen der Betroffenen untereinander.“ Renner sei auch heuer wieder die Ausstellung „Demensch“ im Rathaus-Foyer gewesen, betont Ayhan. „Die Karikaturen von Peter Gaymann zum Thema Demenz begeistern immer mehr Menschen. Zeigen sie doch, dass Humor durchaus zu diesem ernsten Thema passt und dass man selbstverständlich auch Lachen darf.“

Über vier Wochen ging die Ausstellung und habe erstmals auch Besucher überregional angesprochen, freut sich Ayhan. „Sogar nach Feierabend im Rathaus standen Menschen vor der Türe und wollten die Ausstellung sehen. Da sie von auswärts kamen, habe ich ein Auge zugedrückt und sie kurz noch einmal eingelassen.“ Keine Frage, dass auch im nächsten Jahr „Demensch“ im Fokus stehen wird. Ähnlich gut besucht seien aber auch die anderen Veranstaltungen sowie der Kinofilm gewesen. Mehr aber noch freut es Ayhan, dass der „Demenz-Monat“ erstmals auch nachhaltig gewesen sei und es in Gilching nun neue Angebote für an Demenz erkrankte Menschen sowie deren Angehörige gibt. Unter anderem wird ab Januar an jedem dritten Dienstag im Monat unter Federführung von Sozialpädagogin Sonja Herrmann im Rathaus Gilching von zehn bis 12 Uhr zu einer offenen Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige eingeladen. Eine Sprechstunde für pflegende Angehörige gibt es außerdem jeden ersten Freitag im Monat von neun bis 11 Uhr in den Räumen des Sozialdienstes Gilching an der Andechser Straße. Eine Anmeldung unter Telefon 08143-2419430 (Sonja Herrmann) ist dazu erforderlich. Des Weiteren werden in Gilching dringend Alltagsbegleiter gesucht. Die Ausbildung beginnt am 12. November. Wer Lust dazu hat, kann sich ebenfalls bei Sonja Herrmann anmelden beziehungsweise bekommt dort auch nähere Infos. Und zu guter Letzt ist der Seniorenbeirat in Kooperation mit den Maltesern gerade dabei, das Projekt „Café Malta“ auf die Beine zu stellen. Ein Angebot, dass sich zum einen an Menschen mit beginnender Demenz richtet, andererseits aber Angehörige anspricht, sich mal ungezwungen zu treffen. „Der Termin findet zwar für beide Veranstaltungen zur gleichen Zeit statt, jedoch in getrennten Räumen. So werden Angehörige einmal die Woche bei der Betreuung entlastet, was für wiederum wichtige Freiräume schafft“, erklärt Ayhan. Der genau Start von „Café Malta“ wird noch bekannt gegeben. Uli Singer

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Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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