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Der „Bau-Turbo“ für den Landkreis: Fluch oder Segen für den Wohnungsbau?

Was steckt hinter dem „Bau-Turbo“? Dr. Jürgen Busse lädt zur Info-Veranstaltung ein

Starnberg – Im vergangenen Herbst sind tiefgreifende neue Vorgaben für den Wohnungsbau in Kraft getreten. Was es mit diesem sogenannten „Bau-Turbo“ auf sich hat und wie sich das Regelwerk konkret auf die Gemeinden im Landkreis Starnberg auswirkt, erklärt der renommierte Baurechtsexperte Dr. Jürgen Busse am Dienstag, den 27. Januar, in der Schlossberghalle Starnberg.


Seit Oktober gilt das „Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung“. Der Kern ist eine weitreichende Ausnahmeregelung im Baugesetzbuch (§ 246e BauGB), die es in sich hat: Um schneller Wohnraum zu schaffen, können unter bestimmten Bedingungen große Teile des starren Baurechts ausgehebelt werden. Sogar das Bauen im Außenbereich – bisher fast ausschließlich ein Privileg der Landwirtschaft – wird dadurch unter Umständen möglich.

Expertise aus erster Hand

Doch wo liegen die Chancen für Bauherren und wo die Risiken für unsere Landschaft im Landkreis? Die Zustimmung der Kommunen bleibt zwar Voraussetzung, doch der Spielraum für neue Projekte ist so groß wie nie zuvor.

Dr. Jürgen Busse, langjähriger FW/UWG-Kreisrat und promovierter Jurist, wird die komplexen Vorschriften beleuchten und analysieren, wie die Kommunen zwischen Starnberger See und Ammersee mit diesen neuen Freiheiten umgehen. Der Vortrag richtet sich explizit an Bauherren, Architekten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, die verstehen wollen, wie sich das Gesicht unserer Orte durch den „Bau-Turbo“ verändern könnte. (Foto: Dr. Jürgen Busse)

Eckdaten zur Veranstaltung:

• Referent: Dr. Jürgen Busse (Baurechtsexperte)

• Termin: Dienstag, 27. Januar

• Ort: Schlossberghalle Starnberg

• Beginn: 19:00 Uhr


Uli Singer

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