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Claus Angerbauer beim Fotoshooting

Badegäste freuten sich über eine kleine Abwechslung

Weßling – Außergewöhnliche Ereignisse werfen ihre Schatten voraus – so, oder ähnlich, lautet ein Sprichwort. Weniger Schatten als vielmehr großes Interesse bekundeten am Freitag die Badegäste am Ufer des Weßlinger Sees. Mussten doch für die Biografie von Claus Angerbauer – Arbeitstitel: „Wie schön, Sie nicht zu sehen“ – spannende Fotos gemacht werden. Und was liegt da näher, als als Motiv den Weßlinger See zu wählen. „Hier habe ich mein halbes Leben verbracht. Lernte als Knirps schon das Schwimmen, natürlich unter strenger Beobachtung meiner Mama, lernte Freude kennen, spielte Eishockey und feierte unzählige Ufer-Feste.“ Nicht zu vergessen, die zahlreichen Konzerte, die der Bluesmusiker, unter anderem am „Kiosk“, schon gegeben hat. In seinem Buch, dessen Veröffentlichung für Herbst geplant ist, erzählt der 66Jährige über seine Kindheit und die Zeit als er mit 35 Jahren die Diagnose bekam, zu erblinden. Doch keine Angst, wer Angerbauer kennt, weiß, dass er das Leben auch als blinder Musiker, SPD-Gemeinderat und Vorsitzender der ARGE in Starnberg so nimmt, wie es kommt. Dazu gehört bei ihm auch eine gehörige Portion Humor, was ihm so manch‘ griesgrämiger Zeitgenosse oder *IN auch mal übel nimmt. Tolle Fotos hat Andrea Jacksch geschossen, die sich für ihren Protagonisten sogar ins Wasser wagte. Die Auswahl wird schwer werden.

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir rechts den Spenden-Button eingerichtet. Nur als Beispiel stehen da 20 Euro mit drauf, es kann aber jeder, der uns unterstützen will, auch mehr, aber selbstverständlich auch weniger, überweisen. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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