Zu Besuch in privaten Gärten in Gauting
Tag der offenen Gartentür lädt zum Entdecken grüner Oasen ein
Bei diesen Teilnehmern sind am Sonntag Besucher herzlich Willkommen:
Familie Hofmeister, Waldpromenade 62, 82131 Gauting
Hausgarten in der alten Villenkolonie Gautings
Beim Eintritt in den Garten fällt das Haus mit seiner vorgelagerten, mit Wildem Wein umrankten Pergola, die von steinernen Puten gekrönt wird, sofort ins Auge. Umrahmt ist diese idyllische Terrasse von einem buntem Stauden- und Rosenbeet. Neben dem gepflegten Gartenbereich ums Haus mit kräuterreicher Rasenfläche und gemischter Strauchhecke, gibt’s eine großzügige, naturbelassene Ecke unter einer mächtigen alten Buche. Hier befindet sich der zweite Aufenthaltsbereich und Rückzugspunkt der Familie insbesondere an heißen Sommertagen.
Familie Stautner Nimrodstraße 2, 82131 Gauting
Waldgarten im Umwandlungsprozess zum Naturgarten
Der ca. 5.000 Quadratmeter große Waldgarten mit altem Baumbestand wurde in den 30iger Jahren gekauft und das Wohnhaus nach dem Krieg selbst gebaut. Die Familie lebte seither immer in einem Mehrgenerationenhaushalt mit Alt und Jung zusammen. Vor 15 Jahren begann die Enkelin und ihr Mann, das bisher bekannte Konzept der Gartenpflege umzumodeln. Es wurde weniger gemäht und versucht, Strukturvielfalt und damit Artenvielfalt zu fördern. Gemähte Wege führen durch naturnahe Bereiche mit unterschiedlichsten Stauden für Sonne und Schatten. Eine Fettwiese wurde abgemagert und zum Teil als Blühwiese neu angelegt. Insekten, Blindschleichen, Fledermäuse, Vögel und Igel finden nun ein Zuhause.
Gerdi Steinbeißer, Dr. Manfred Keller, Ledererstraße 15 82131 Gauting
Blumengarten an der Würm
Ein Ort in dem sich Ruhe und Bewegung, Natur und Kunst mischen.
Auf einem Grundstück von 1.100 Quadratmeter und 65 Meter langen Würmufer, als natürlichen Staudengarten nach englischem Vorbild konzipiert, fügen sich selbst hergestellte Tonskulpturen zwischen üppigen Blüten und Sträuchern zu einem harmonischen Ganzen. Gepflanzt und gepflegt werden nur Gewächse die ohne besondere Düngung und ohne jeden Insektenschutz am Ufer der Würm gedeihen, alles, bis auf die Zaubernuss vor dem Haus, heimische Pflanzen. Einzig die Buchshecke muss gegen den Zünsler geschützt werden. Der Garten ist so gestaltet, dass es das ganze Jahr über blühende Schwerpunkte gibt, die das Gartenbild je nach Jahreszeit verändern und bestimmen. Die unterschiedlichen Terrassen, die der Sonne in jeder Jahreszeit Gelegenheit geben sie zu nutzen oder zu meiden, geben dem Garten zusätzlich Struktur.
Familie Nagelmüller, Irene Lang-Reeves, Reismühler Weg 1, 82131 Gauting
Gartenparadies am Fluss
Ein langes Ufer zur Würm, einem idyllischen Flüsschen, gibt dem großen, gemeinschaftlich genutzten Garten seinen naturnahen Charme. Darüber hinaus ist er sowohl vom Landesbund für Vogelschutz als auch vom Landesverband für Gartenbau als vogelfreundlicher Naturgarten ausgezeichnet. Alte Obstbäume und Blumenrasen, Totholzhecken, Ritzengrün und Naturteich bieten vielen Mitgeschöpfen einen strukturreichen Lebensraum. Die vielseitige gärtnerische Gestaltung wird sichtbar an Staudenbeeten und Rosen, Beerensträuchern und Gemüseanbau, Kompostplatz und Kleingewächshaus.
Sonnenacker der Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND e.V. – der Sonnenacker befindet sich am südlichen Ortsausgang am Ende der Reismühler Straße – 82131 Gauting
Gesundes vom Sonnenacker
Die Sonnenäcker laden dazu ein, selbst aktiv zu werden und auf sogenannten „Bifängen“ eigenes Gemüse, Kräuter und Blumen anzubauen. Dank der fruchtbaren Böden und der offenen, sonnigen Lage finden die Pflanzen hier beste Voraussetzungen – und belohnen schon mit etwas Pflege meist mit einer reichen Ernte. Auf kleinem Raum wächst eine bunte Vielfalt unterschiedlichster Kulturen heran. So entsteht ganz natürlich Biodiversität – und gleichzeitig ein lebendiges Miteinander. Denn die Zeit auf dem eigenen Sonnenacker bringt nicht nur frisches Gemüse, sondern auch viele schöne Begegnungen und besondere Momente innerhalb der Hobbygärtnergemeinschaft. Das farbenfrohe Bild der Sonnenäcker ist ein echter Blickfang und bereichert die gesamte Umgebung sowie das Landschaftsbild.
Vor Ort sind Ehrenamtliche der Solidargemeinschaft STARNBERGER LAND sowie Pächterinnen und Pächter anzutreffen, die gerne Einblicke geben und Fragen beantworten. Auch die „Gautinger Unkrautjäger“, die Kinder- und Jugendgruppe des OGV Gauting, sind vor Ort und präsentieren ihren Bifang.
Auf der Homepage des Bezirksverbands für Gartenkultur und Landespflege sind alle teilnehmenden Gärten in Oberbayern zu finden: www.tag-der-offenen-gartentuer-oberbayern.de
Text: Landratsamt Starnberg



