Aktuelles

Kämpferisch – pragmatisch und den Menschen zugewandt

Mit engagierten und erfahrenen Kandidaten treten "Bürger für Gilching" am 8. März an

von Uli Singer

Gilching – Als sich die Gruppe „Bürger für Gilching“ (BfG) anno 2007 gründete, waren es Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen und auch jeden Alters, die Wert auf Unabhängigkeit legten, wie auch auf Entscheidungen im Gemeinderat, die das Wohl der Bürger im Fokus haben. Mittlerweile sitzen Rosmarie Brosig sowie Oliver Fiegert im Rat, die durch gute Recherchen und zielstrebiger Hartnäckigkeit vieles erreicht haben. Für die Kommunalwahl am 8. März erhoffen sie sich weiteren Zuwachs im Gemeinderat.


„Ja, wir sind Bürger für Gilching und bekannt dafür, nicht einfach alles abzunicken, sondern nachzurechnen“, betont Rosmarie Brosig. „Wir sind auch der Überzeugung, dass eine Kommune mit allen Einnahmen sparsam umgehen sowie ihre Macht fair nutzen muss. Oft aber hat man das Gefühl, dass man die Entscheider nicht aus den Augen lassen darf und hartnäckig dran bleiben muss, auch wenn es mühsam ist.“ Brosig kandidiert erneut auf Platz 13 auf der Liste der BfG, hofft aber, dass jüngere Mitbürger ins Gremium gewählt werden. Persönlichkeiten, die, wie es Brosig über rund 15 Jahren getan hat, stets die Lupe bereit halten und für korrekte Abrechnungen, transparente Entscheidungen und für eine Politik stehen, die den Steuerzahler nicht als Zahlmeister, sondern als Partner sehen.

Auf den ersten vier Plätzen kandidieren:

Gilching – Ja, zugegeben, manches Mal nervt er. Insbesondere dann, wenn Oliver Fiegert von der Gruppierung „Bürger für Gilching“ das Gefühl hat, die Kollegen im Gemeinderat haben versäumt, die Unterlagen zur Sitzung durchzulesen…
Die Rede ist von Oliver Fiegert, der auf Platz eins die Liste anführt. LINK KLICK ZUM PORTRAIT


Jörg Lager – Listenplatz 2

Der Key-Account-Manager im medizinischen Bereich ist seit 2004 unter anderem ehrenamtlicher Mitarbeiter beim BRK sowie Mitbegründer der „Helfer vor Ort“ in Gilching. Er will sich für eine pragmatische, gemeinwohlorientierte Kommunalpolitik stark machen.

Anlass, sich politisch zu engagieren, war für den 57Jährigen Düsseldorfer und Papa einer 14Jährigen Tochter der Tipp eines Freundes. Er hatte ihm ein Statement aus der Feder von Georg Christoph Lichtenberg (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) empfohlen, zu lesen und sich danach zu richten.

Der Text lautete: „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“ Nach Lesen des Statements stand für Lager fest, „etwas zu tun und sich nicht einfach weg zu beamen. Aktiv zu werden oder die Klappe zu halten“. Insbesondere seit seinem Einsatz bei „Helfer vor Ort“ bekomme er Einblicke in Situationen, die man keinem wünschen will. „Es ist traurig, wenn man beispielsweise mitbekommt, wie viele Menschen mit ihrem Schicksal alleine gelassen werden. Es geht mir auch nicht um mehr Macht zu bekommen, sondern um konstruktive Mitarbeit im Gemeinderat, um das Gemeinwohl zu stärken.“ Glück für Bürger für Gilching, so Rosmarie Brosig, dass er sich der Gruppierung angeschlossen hat.


Kerstin Lenze auf Platz 3

Die 42Jährige kennt man – unter anderem als ehrenamtliche Mitarbeiterin der Schulbücherei im Christoph-Probst-Gymnasium. Kürzlich gründete sie außerdem zusammen mit Benjamin Kübrich den Verein „für Bildung und Freizeit von Kindern und Jugendlichen“. Obwohl noch recht jung – der Verein – fanden bereit drei erfolgreiche Veranstaltungen für Buben und Mädchen im so genannten „Wichtlhaus“ an der Rathausstraße statt.

„Mein politisches Ziel ist, werde ich in den Gemeinderat gewählt, weit mehr noch für Kinder und Jugendliche zu tun, als es bisher der Fall ist…

…weil unsere Gemeinde sehr kinderreicht ist und es ist auch ein großes Potential für unterschiedliche Bedürfnisse vorhanden. Man kann auch viel machen, ohne das es viel kostet. Es braucht nur Ideen und Menschen, die dahinter stehen. Wichtig ist mir auch die Vernetzung ortsansässiger Vereine sowie eine Vernetzung von Jung und Alt.“
Kerstin Lenze spricht aus Erfahrung, ist sie doch rührige Mama eines Sohnes und einer Tochter im Alter von acht und elf Jahren.


Richard Brosig – Platz 4

Auch kein Unbekannter mehr in Gilching ist der 42Jährige Sohn von Rosmarie Brosig. „Ich bin zwar durch meine Mutter vorbelastet, habe mich aber längst abgenabelt“, frotzelt der Vereins-Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr im Gilchinger Ortsteil Geisenbrunn. Haben ihn seine Eltern doch von Anfang an zur Selbstbestimmung erzogen. Beruflich ist Richard Brosig im IT-Bereiche „Sicherheit“ unterwegs.
Erfahrungen sammelte er bereits in Punkto Wahlkampf – und während er 2014 als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geschickt wurde, will er aus Zeitgründen – „mein Beruf macht mir Spaß, den will ich auch nicht aufgeben“ – am 8. März als Gemeinderat ins Rats-Gremium einziehen.

Ein Grund, weshalb er aktiv bei Entscheidungen mitbestimmen will, sind unter anderem die Finanzen. „Ich zahle gerne Steuern, aber ich will wissen, für was sie ausgegeben werden“, betont Brosig. Auf das strittige Thema eines neuen Feuerwehrhauses in Geisenbrunn angesprochen, erklärte der Geisenbrunner: „Es ist unbestritten, dass die jetzigen Räumlichkeiten viel zu klein sind und wir größere Räume brauchen. Es wurde uns ja schon seit Jahren versprochen. Ich lehne es aber ab, es auf Biegen und Brechen durchzusetzen, ohne nochmals die diversen Möglichkeiten zu eruieren. Möglich auch, dass wir eine Kooperation mit dem BRK eingehen können. Fest steht bis nur, Geisenbrunn muss eigenständig bleiben, auch wenn wir sehr gut mit der FFW Gilching zusammen arbeiten.“
Bei diesem Thema mischt sich auch noch einmal Jörg Lager ein. Er macht darauf aufmerksam, dass es oft sehr lange dauert, bis etwas zusammenwächst. „Auf keinen Fall darf dies unter Druck passieren, sonst laufen uns unsere Kameraden weg.“

LINK ZUR HOMEPAGE DER (BfG)


Uli Singer

Liebe Leser und auch -innen, seit mittlerweile fast zwei Jahren präsentieren wir Ihnen auf stanet.de nun schon aktuelle aber auch historische, kuriose und lustige Geschichten aus dem Alltag. Kostenlos und ohne jeglichen Hintergedanken. Warum? Weil es Spaß macht und weil es wichtig ist, dass viele Portraits und Erlebnisse, die in den herkömmlichen Tageszeitungen oft keinen Platz finden, nicht vergessen werden sollten. Mittlerweile finden unsere Geschichten bis zu 5000 Leser. Es gibt auch viel positives Feedback. Was uns narrisch freut. Schön wäre es dennoch, wenn es hin und wider auch eine kleine Spende für die echt aufwändige Arbeit unseres Redaktions-Teams geben würde. Und wenn's pro Leser auch nur mal so ummara … wären... ist übrigens ganz einfach... Entweder auf den Spenden-Button drücken, der sich je Artikel mal oben oder mal unten befindet. Es geht aber noch einfacher über Paypal - als Adresse lediglich singer@singer-online.de eingeben. In diesem Sinne - Danke, fürs Zuhören und fürs Lesen Uli Singer

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner