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Große Ehre für eine Kraillinger Bürgerin: Bundesverdienstkreuz für Eleonore Zwißler

Zwißlers Credo: "Große Dinge entstehen nie alleine!"

Krailling – Eine Auszeichnung, die nur wenigen zuteilwird: Die Kraillingerin Eleonore Zwißler ist mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt worden – der höchsten Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl. Überreicht wurde ihr die Auszeichnung am Freitag im Bayerischen Innenministerium durch Erwin Lohner, Amtschef des Hauses, im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.


Die 91-Jährige ist in Krailling längst eine Institution. Bereits 2022 wurde ihr als erster Frau die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde verliehen, 2025 folgte der Bayerische Verfassungsorden. Mit dem Bundesverdienstkreuz erfährt ihr jahrzehntelanges Engagement nun eine weitere, herausragende Würdigung.

In seiner Laudatio fand Erwin Lohner klare Worte: Eleonore Zwißler sei eine Persönlichkeit „von seltener Strahlkraft“, die sich mit unermüdlicher Tatkraft und großer Selbstverständlichkeit in den Dienst ihrer Mitmenschen stelle. Gerade in einer Zeit vielfältiger Herausforderungen sei ein solches Engagement von unschätzbarem Wert – es stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schaffe Vertrauen und gebe Orientierung.

Zwißlers Einsatz begann früh: Mit 43 Jahren engagierte sie sich politisch in ihrer Heimatgemeinde, war von 1990 bis 2006 Zweite Bürgermeisterin und bis 2020 Mitglied des Gemeinderats. In dieser Zeit prägte sie die Entwicklung Kraillings maßgeblich – nicht zuletzt durch ihr Wirken im sozialen Bereich.

Als treibende Kraft initiierte sie zahlreiche Projekte. So geht etwa die Gründung des Sozialnetzes Würmtal-Insel im Jahr 2002 auf ihre Initiative zurück. Auch die Seniorenhilfe Würmtal e.V. – „Zuhause wohnen“ trägt ihre Handschrift: Seit der Gründung 2004 bringt sie sich dort bis heute aktiv ein und setzt immer wieder neue Impulse.

Besonders am Herzen lagen ihr stets ältere und pflegebedürftige Menschen. Über Jahrzehnte hinweg setzte sie sich mit großem persönlichen Einsatz für deren Belange ein und prägte so das soziale Gefüge weit über die Gemeindegrenzen hinaus.

Auch als langjährige Vorsitzende der Charlotte und Hermann Schober-Stiftung wirkte sie an zahlreichen sozialen Projekten mit und setzte nachhaltige Akzente für das Gemeinwohl. Darüber hinaus engagierte sie sich auch im wirtschaftlichen Bereich – etwa bei der Entwicklung der „Kraillinger Innovationsmeile“ (KIM), einem der bedeutendsten Transformationsprojekte der Gemeinde.

Zum Festakt im Innenministerium waren neben Familie und Weggefährten auch zahlreiche Ehrengäste angereist, darunter Altbürgermeister Dieter Hager, Bürgermeister Rudolph Haux und Landrat Stefan Frey. Hager würdigte Zwißler als „Musterbeispiel für ehrenamtlichen Einsatz“.

Die Geehrte selbst blieb bescheiden: In ihrer Dankesrede stellte Eleonore Zwißler vor allem eines in den Mittelpunkt – den Teamgedanken. Denn, so ihr Credo: Große Dinge entstehen nie allein. Ein Satz, der bleibt – und einer, der vieles erklärt.

TIPP: HIER GEHT ES ZU EINEM STATEMENT VON ELEONORE ZWIßLER ANLÄSSLICH DER WAHL VON MICHAEL KIEßLING ALS CSU-KANDIDAT FÜR DEN BUNDESTAG


Uli Singer

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