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Das Gewerbe genießt in Herrsching große Wertschätzung

Bürgermeister Christian Schiller ist ein Verfechter von kurzen Wegen

Herrsching – Kommt jemand auf die Idee, Bürgermeister einer Kommune oder auch einer Stadt zu werden, gilt es, viele Dinge zu überdenken. Stehen im Fokus bauliche Dinge, um das Dorf schöner und bürgerfreundlicher zu gestalten? Oder gar, das soziale Umfeld zu verbessern? Oder aber steht ein wichtiges Amt im Sinne einer Partei im Vordergrund, um generell Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen? Für Herrschings Bürgermeister Christian Schiller stand von Anfang an fest: „Ich bleibe Parteilos, weil ich Bürgermeister für Alle sein will.“


Seit 16 Jahre ist Christian Schiller nun im Amt. Parteilos und unabhängig gegenüber einer politischen Gruppierung, jedoch mit guten Ideen und einer gehörigen Portion Charisma im Gepäck. Bürgernähe, Unabhängigkeit und Zuverlässigkeit hat sich der heute 55Jährige auf die Fahne geschrieben. Aber auch weitmöglichste Transparenz, um das Vertrauen bei den Bürgern zu stärken, betont Schiller. Und so schaffte er, was die Ammersee-Metropole zu einem begehrten Wohn- und Wirtschaftsstandort für Familien und Unternehmen des Mittelstands gleichermaßen macht.


Auffallend in der Ammersee-Metropole ist, dass es in Punkto Läden wenig Leerstand gibt. „Ja, das Gewerbe nimmt bei uns einen hohen Stellenwert ein. Dazu gehört auch, dass im Rathaus Bettina Schneck als meine Assistentin im Vorzimmer auch Ansprechpartnerin für die Gewerbetreibenden ist. Jeder, der Sorgen oder auch Anregungen hat, kann kommen, wird gehört und auch gut beraten.“ Des Weiteren besucht der Rathauschef bis zu fünf Mal im Jahr Herrschinger Betriebe, um sich im direkten Gespräch mit den Unternehmern über die geschäftliche Entwicklung auszutauschen. „Diese Kontakte sind wichtig, damit wir rechtzeitig erfahren, wo der Schuh drückt und wo wir gegebenenfalls helfen können. Nur so schaffen wir es dann auch mal, auch in enger Kooperation mit dem Gewerbeverband, geplante Abwanderungen zu verhindern. Ohne unser Gewerbe könnten wir uns vieles auch nicht leisten“.

„Kurze Wege“, sei oberstes Ziel, betont Schiller. „Gibt es ein Problem, genügt oft schon ein kurzes Telefonat, um sich zu treffen und nach Lösungen zu suchen.“ Zu einer liebgewordenen Tradition sei es mittlerweile geworden, zum Jahresempfang nicht nur Ehrenamtliche, verdiente Sportler und Künstler einzuladen, sondern auch Unternehmer, die sich im Laufe des Jahres sozial engagierten. „Diese gute und auch enge Zusammenarbeit wirkt sich in jeder Beziehung positiv auf unseren Ort aus.“
Zu den Fotos oben beim Jahresempfang: Christian Schiller mit Landrat Stefan Frey sowie mit Michaela Hampe, Bayerische Snowboard-Meisterin/Fotos: Gemeinde Herrsching  


Gleiche Wertschätzung gelte auch den Familien, sagt Schiller. So werde immer wieder versucht, für alle Kinder in der Gemeinde den passenden Betreuungs-Platz anzubieten. Um außerdem für Familien bezahlbaren Wohnraum bereit zu stellen, würden in der Ortsmitte aktuell 26 Wohnungen gebaut. „Wir haben in Punkto Steuereinnahmen einen guten Mix in Bezug auf das Einkommen von Familien sowie den Unternehmen. Mit je zehn Millionen halten sich Einkommens- wie auch die Gewerbesteuer die Waage.“

Bauliches Highlight in Herrsching aber sei derzeit das neue Gymnasium mit sprachlich-naturwissenschaftlicher Ausrichtung, das zum Schuljahr 2025/26 seinen Betrieb für etwa 200 Schüler aufnehmen wird. „Die Schule war ja ursprünglich nur dreizügig geplant, mittlerweile wird es wegen der Schülerprognosen vierzügig gebaut“, sagt Schiller. Träger ist der Landkreis Starnberg. Welchen Namen das künftige Gymnasium bekommt – die Kosten werden auf 110 Millionen Euro geschätzt – stehe laut Schiller noch in den Sternen.                          



Uli Singer

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