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Das ehemalige Wichtelhaus wird neu bestückt

Ein Raum wird künftig für heimische Vereine und Institutionen zur Verfügung stehen

Gilching – Die Kinder aus dem Wichtelhaus in Gilching sind bereits in ihre neue Kita an der Waldstraße umgezogen. Nun musste über die Nachnutzung des frei gewordenen Kindergartens am alten Rathaus entschieden werden. Unter anderem wird ein Raum von insgesamt drei Räumen heimischen Vereinen und Institutionen zur Verfügung gestellt.


„Die Nachfrage nach freien Räumen ist groß“, sagte Bürgermeister Manfred Walter am Montag in der Ausschusssitzung für Bildung, Kultur, Soziales, Jugend, Senioren und Sport. Auch in Bezug auf das zurzeit leerstehende Wichtelhaus seien mittlerweile zahlreiche Anfragen auf Nutzungsübernahme eingegangen. Zur Verfügung stehen in dem ehemaligen Kindergarten drei Räume mit einer Größe von 62 bis 65 Quadratmetern. Wie berichtet, ist bereits ein Raum dem BRK für seine Jugendarbeit zugesagt worden. In einen weiteren soll die Blaskapelle Gilching einziehen. „Das muss ich aber erst noch herausstellen, ob der Raum tatsächlich für die Musikanten geeignet ist“, sagte Walter. Derzeit ist die Blaskapelle noch in einem Raum unterhalb der Rathaus-Turnhalle untergebracht. Wird dieser frei, bekommen ihn die Jugendlichen für den angrenzenden Jugendtreff dazu. Einzig einen 65 Quadratmeter großen Raum stellte der Rathauschef in der Sitzung zur Diskussion. „Soll er einer einzelnen Organisation oder für die Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden?“ Für eine flexible Nutzung votierte unter anderem Harald Schwab (CSU). „Ich weiß, dass die Vhs für ihre Bewegungs- und Gesundheitskurse stundenweise einen Raum sucht. Da gibt es aber noch viele weitere Bewerber, die sich über eine Nutzung freuen würden.“ Ein Vorschlag, den das Gremium einstimmig verabschiedete. „Das Interesse ist groß, ich bin überzeugt, der Raum wird nie leer stehen“, betonte Walter. Beschlossen wurde, den Raum, der komplett leer bleiben wird, heimischen Vereinen, Organisationen und Institutionen anzubieten. Die Buchung wird über eine App erfolgen, der Zugang durch einen Fingerabdruck ermöglicht werden. „So wissen wir immer, wer ihn zuletzt benutzt hat“, sagte Walter. Bevor jedoch Einzug gehalten werden kann, müssen erst noch die Kindertoiletten auf den Gebrauch von Erwachsenen umgebaut werden. Walter: „Der Auftrag ist bereits vergeben. Außerdem wird das Projekt mit in unserem Hausmeister-Pool mit aufgenommen, so dass auch die Reinigung gewährleistet ist.“

Uli Singer

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