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ASTA unterstützt die Tafel mit einer Spende

Gilching – In Krisenzeiten, wie wir sie derzeit haben, leiden oft die Ärmsten am meisten unter den Folgen. Das spüren auch die Tafeln, die einerseits immer mehr Menschen unterstützen sollten, andererseits aber die Lebensmittelspenden rar werden. „Das liegt unter anderem daran, dass die Verbrauchermärkte knapper kalkulieren. Dazu kommen aber auch die Lebensmittelretter, für die die Märkte oft zu günstigeren Preisen nicht genormte Waren oder Produkte mit Ablaufdatum bereithalten“, erklärt Luise Selmeier, seit vielen Jahren im Team der Gilchinger Tafel mit dabei. „Wir wären vollkommen aufgeschmissen, gäbe es nicht immer wieder Menschen, die unser Engagement auch finanziell unterstützen.“ Dazu zählt erstmals auch die Firma ASTA GmbH mit Sitz im „working & livinghouse“ im Gewerbepark Gilching Süd. Gegründet vor 20 Jahren von Heinz Harsch auf dem Flughafengelände Oberpfaffenhofen zog das Unternehmen vor sechs Jahren um nach Gilching. Mit einem Scheck über 1000 Euro in der Tasche stattete Mischa Harsch, Sohn des Firmengründers und heute Geschäftsführer von ASTA, der Tafel einen Besuch ab. „Wir haben vor zwei Jahren aufgehört, für unseren Kunden Weihnachtsgeschenke zu machen. Stattdessen geben wir das eingesparte Geld lieber für Menschen aus, die es nötiger brauchen“, betonte Harsch. Wobei ausschließlich regionale Einrichtungen unterstützt werden. „Die Tafel haben wir heuer ausgewählt, weil sich hier sehr viele Ehrenamtliche engagieren und ihre Freizeit für andere opfern.“ Dass das Geld gut angelegt werde, versicherte Selmeier. Wobei sie darauf aufmerksam machte, dass die Tafel generell keine Grundversorgung von Menschen leisten könne. „Wir können lediglich unterstützen und so zur Linderung größter Not einen kleinen Beitrag leisten.“     

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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