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Blackout, Hochwasser oder Unwetter: Wie gut sind Sie auf den Ernstfall vorbereitet?

Informationsnachmittag im Landratsamt Starnberg gibt praktische Tipps zur Krisenvorsorge

Landkreis Starnberg – Was passiert, wenn plötzlich der Strom für längere Zeit ausfällt? Wenn ein Unwetter ganze Orte lahmlegt oder andere Krisen den Alltag auf den Kopf stellen? Solche Fragen wirken oft weit entfernt – bis sie Realität werden. Wie jeder Einzelne vorsorgen kann und wie der Landkreis auf Notlagen vorbereitet ist, erfahren Interessierte am Freitag, 11. Juli, bei einem Informationstag im Landratsamt Starnberg.

Ab 14 Uhr präsentieren Feuerwehr, BRK, THW, DLRG, Wasserwacht und weitere Hilfsorganisationen ihre Einsatzfahrzeuge und stehen für Gespräche sowie Fragen zur Verfügung. Gleichzeitig erhalten Besucher zahlreiche Informationen rund um den Katastrophenschutz und die persönliche Vorsorge.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Eigenvorsorge. Denn wer für einige Tage auf sich selbst gestellt ist, kann in einer Krisensituation deutlich gelassener reagieren. Welche Vorräte sinnvoll sind, welche Ausrüstung in jeden Haushalt gehört und wie sich Familien auf einen längeren Stromausfall oder andere Notlagen vorbereiten können, erklärt Roland Schwankhart, Katastrophenschutzplaner des Landkreises, in zwei Vorträgen um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr im Foyer des Landratsamtes.

Dabei erfahren die Besucher auch, wie der Landkreis auf Szenarien wie Blackouts, Naturkatastrophen oder andere außergewöhnliche Ereignisse vorbereitet ist und welche Abläufe im Ernstfall greifen.

Landrat Stefan Frey wirbt für eine rege Teilnahme: „Vorsorge ist keine Panikmache, sondern vernünftige Vorbereitung. Wer informiert ist, bleibt auch in außergewöhnlichen Situationen handlungsfähig.“

Der Eintritt ist frei. Wer wissen möchte, wie gut der eigene Haushalt für den Notfall gerüstet ist, dürfte an diesem Nachmittag viele praktische Antworten erhalten.

Uli Singer

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