Waldbrandgefahr – Flugbeobachter im Einsatz
Schon früh im Einsatz sind dieses Jahr die Flugbeobachter, die am Flughafen Oberpfaffenhofen beheimatet sind. Auf Anordnung der Regierung von Oberbayern starten sie bereits am morgigen Dienstag, 28. April, mit ihren Beobachtungsflügen. Grund ist die aktuell steigende Waldbrandgefahr.
Aufgrund der derzeitigen, sehr stabilen Hochdruckwetterlage mit anhaltender Trockenheit, steigt die Waldbrandgefahr in ganz Oberbayern deutlich an, teilweise soll die höchste Waldbrandstufe 5 erreicht werden. Die bayernweit hohe Waldbrandgefahr wird nach Auskunft des Deutschen Wetterdienstes (DWD) von Dienstag, den 28. April bis mindestens Freitag, den 1. Mai anhalten. Ob es bereits zum Wochenende zu Regenfällen kommt ist derzeit nicht absehbar, so dass mit einer Verlängerung der Anordnung zur Luftbeobachtung zu rechnen ist.
Der Grund für die Luftbeobachter ist immer der gleiche: Zunehmende Trockenheit, verbunden mit einer hohen Waldbrandgefahr. Geflogen wird dann die sogenannte Flugroute C, die Teile der Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Garmisch-Partenkirchen, Landsberg, München, Starnberg sowie Weilheim-Schongau abdeckt. Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung.
Text/Foto: Landratsamt Starnberg



