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Herrschinger Indienhilfe stärkt Kinder und Familien in Westbengalen

Verein ist mehr denn je auf Spenden angewiesen

Herrsching – In ihrer wichtigsten Sitzung des Jahres hat der Vorstand der Herrschinger Indienhilfe beschlossen, im kommenden Jahr rund 193.000 Euro in fünf Projekte in Westbengalen zu investieren. Hinter dieser Zahl steckt weit mehr als ein Budget – es ist ein Versprechen: Kindern eine Zukunft zu geben.


Mehr als Bildung – echte Lebenshilfe

Ein Schwerpunkt bei der Unterstützung durch die Indienhilfe liegt auf Kindern von Wanderarbeiterfamilien. In Ziegeleien arbeiten Eltern oft unter extremen Bedingungen – ihre Kinder bleiben dabei meist auf der Strecke. Inzwischen werden in Bildungszentren bereits über 450 Kinder betreut – deutlich mehr als ursprünglich geplant. Doch es geht nicht nur ums Lernen. Die Projekte helfen auch den Eltern – durch neue Einkommensmöglichkeiten, sauberem Trinkwasser und Perspektiven, die über den nächsten Tag hinausreichen.

Die Unterstützung ist vielseitig aufgestellt. In Armenviertel entstehen beispielsweise neue Kinderzentren für die Jüngsten. Hier können die Buben und Mädchen spielen, lernen und einfach nur mal Kind sein – etwas, das für viele nicht selbstverständlich ist. Gleichzeitig werden Eltern begleitet, beraten und unterstützt, damit ihre Kinder überhaupt eine Chance auf Schulbildung bekommen.

Zudem wird in der Partnergemeinde Chatra ein weiteres Projekt gestartet: Bauernfamilien lernen, nachhaltig und klimafreundlich zu wirtschaften. Das sichert nicht nur die Ernährung – sondern schützt auch das Trinkwasser für kommende Generationen.

Besonders berührend ist die Arbeit mit Kindern mit Behinderung. In mehreren Gemeinden werden sie mittlerweile gezielt gefördert, um ihnen ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen. Gleichzeitig lernen Familien, ihre Kinder langfristig eigenständig zu begleiten.

Unter anderem erhalten Jugendliche mit Sehbehinderungen gezielte Unterstützung für eine berufliche Ausbildung – ein entscheidender Schritt raus aus der Abhängigkeit.

Für die Unsichtbaren der Gesellschaft

Ein weiteres Augenmerk wird auf die Adivasis gelegt – Indiens indigener Bevölkerung. Viele leben in großer Armut und sind zudem gesellschaftlich benachteiligt. Hier soll Bildung helfen, neue Wege zu eröffnen, ohne dass die Menschen ihre kulturellen Wurzeln verlieren.

Und doch bleibt die Unsicherheit

So groß das Engagement auch ist – die Indienhilfe spürt, was viele Organisationen in Punkto Entwicklungshilfe derzeit erleben: Spenden werden weniger oder bleiben ganz aus. Es haben zwar große Einzelspenden zuletzt geholfen, unsere Projekt am Leben zu halten – langfristig aber bleibt unser Engagement auf weitere finanzielle Unterstützung angewiesen.

Spenden Verein: IBAN DE53 7025 0150 0430 3826 63
Spenden Projekte Indien: IBAN DE29 7025 0150 0430 3776 63
BIC: BYLADEM1KMS


Text/Fotos: Indienhilfe Herrsching


Uli Singer

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