Jugendliche versuchten am Jais-Weiher Feuer zu machen
PI Gauting sprach gegen drei 14- bis 16Jährige ein Platzverbot aus
Gilching -Eine Streife der PI Gauting war am Donnerstag Nachmittag am Jais Weiher, um dort Fischereikontrollen durchzuführen. Im Rahmen dieser Kontrollaktion fiel den Gautinger Polizisten eine Gruppe von acht Jugendlichen auf, die sich an einer selbst errichteten Feuerstelle aufhielten. Zwei Burschen im Alter von 14 und 15 Jahren sowie ein Mädchen im Alter von 16 Jahren waren gerade dabei die besagte Feuerstelle, die aus Totholz bestand, gegen 15.45 Uhr anzuzünden. Dieses Vorhaben wurde umgehend von den Gautinger Ordnungshütern unterbunden, so dass das Abbrennen des Totholzes gerade noch verhindert werden konnte.
Somit kam es zu keinem Brand bzw. auch zu keiner Rauchentwicklung. Die von den Jugendlichen aus Weßling und Gilching errichtete Feuerstelle war lediglich drei bis fünf Meter von einem dort angrenzenden Waldgebiet des Sees entfernt. Bei der aktuellen Wetterlage und der herrschenden Trockenheit herrscht derzeit eine akute Waldbrandgefahr, auf der Skala von 1 bis 5 des Waldbandgefahrenindex gilt derzeit vielerorts die Stufe 4, so dass die Jugendlichen hier im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Feuer gespielt hatten.
Das von den Jugendlichen benutzte Feuerzeug wurde formlos sichergestellt. Ebenso wurde den Jugendlichen ein Platzverweis ausgesprochen, diesem die Jugendlichen umgehend nachgekommen sind. Gegen die genannten 14, 15 und 16 Jahren alten Jugendlichen aus Weßling laufen nun Ermittlungen wegen dem Herbeiführen einer Brandgefahr.
Alle Erziehungsberechtigten wurden telefonisch über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die Erziehungsberechtigten gaben alle an, dass ihre Kinder sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht zur Sache äußern wollen.
Andreas Ruch
Leiter der PI Gauting



