Verdacht eines versuchten Tötungsdelikts in Gilching
31-jähriger kroatischer Tatverdächtiger nach Flucht in Heidelberg festgenommen
Gilching, Landkreis Starnberg, 17.03.2026
Gilching – Bei einer familiären Auseinandersetzung in einer Wohnung in Gilching erlitt ein 55-jähriger Kroate in den gestrigen frühen Abendstunden schwere Verletzungen am Kopf und musste zur Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat daraufhin die Ermittlungen wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts übernommen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte der flüchtige Tatverdächtige in den heutigen Morgenstunden in Heidelberg festgenommen werden. Er wird morgen auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft München II wegen Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts einem Haftrichter vorgeführt werden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es in den gestrigen frühen Abendstunden gegen 16:40 Uhr in einer Gilchinger Wohnung zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurde der 55-jährige Lebensgefährte der Wohnungsinhaberin von einem Familienmitglied so schwer am Kopf verletzt, dass dieser mit dem Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden musste. Lebensgefahr besteht jedoch nach Angaben der Ärzte nicht. Der 31-jährige Sohn flüchtete nach der Tat aus der Wohnung.
Nachdem zunächst die örtlich zuständige Polizeiinspektion Gauting die ersten Ermittlungen mit polizeilicher Nahbereichsfahndung einleitete übernahm noch am Abend das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die weiterführende Tatortarbeit und Sachbearbeitung. Im Rahmen einer ausgeweiteten Großfahndung unterstützt von zahlreichen Streifenbesatzungen der Landespolizei und Einbindung der Bundespolizei gelang es schließlich den Flüchtigen heute Morgen in einem Zug in Heidelberg (Baden-Württemberg) durch Beamte der Bundespolizei festzunehmen. Die Ermittlungen dauern an.
Polizeipräsidium Oberbayern Nord



