Durchsuchungen wegen des Verdachts des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln
Im Visier Objekte im südlichen Landkreis Dachau, Fürstenfeldbruck, Bad Tölz und dem Stadtgebiet München
Fürstenfeldbruck/München – Am Dienstag, 20. Januar, durchsuchte die federführende Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II bei einer großangelegten Durchsuchungsaktion, einem so genannten „Actionsday“, mehrere Objekte im südlichen Landkreis Dachau, Fürstenfeldbruck, Bad Tölz und dem Stadtgebiet München.
Aufgrund umfangreicher Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck konnten Verkäufer und Abnehmer von Kokain ermittelt werden. In den Morgenstunden des 20. Januars schlugen die Ermittler zu und durchsuchten mit Unterstützung weitere Polizeikräfte zeitgleich mehrere Wohnungen in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck, Bad Tölz und im Stadtgebiet München. Anlass waren vorliegende Durchsuchungsbeschlüsse wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.
Die Beamten wurden fündig und konnten Kokain im dreistelligen Grammbereich, Dopingmittel in nicht geringer Menge, rund 17.000 Euro Bargeld, zahlreiche Waffen sowie mehrere verbotene Gegenstände (eine Präzisionsschleuder, Wurfsterne und verbotene Messer) sicherstellen.
Bei einem 39-jährigen italienischen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Dachau war die Beweislast so erdrückend, dass durch die Staatsanwaltschaft München II Haftbefehl beantragt wurde. Dieser wurde daraufhin festgenommen, am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft genommen.
Polizeipräsidium Oberbayern Nord



