Naturgärten ausgezeichnet: Landkreis Starnberg liegt in Oberbayern vorn
Landkreis Starnberg – Wer seinen Garten naturnah gestaltet und pflegt, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes. Auch viele Tiere finden dort Nahrung und Rückzugsräume. Im Landkreis Starnberg tragen inzwischen 131 Gärten die Naturgarten-Plakette – mehr als in jedem anderen oberbayerischen Landkreis. 13 weitere Gärten kamen in diesem Jahr dazu.
Bei einem Empfang im Landratsamt würdigten der Landkreis und der Kreisverband Gartenbau und Landespflege Starnberg außerdem die Menschen und Vereine, die sich für die Gartenkultur engagieren. Dazu gehörten auch jene, die beim diesjährigen „Tag der offenen Gartentür“ ihre privaten Gärten für Besucher geöffnet hatten.
„Ein schöner Garten ist ein wahrer Luxus – denn er braucht, was in unserer schnelllebigen Zeit besonders kostbar ist: Zeit, Aufmerksamkeit und Raum“, sagte der stellvertretende Landrat Georg Scheitz. Die Gärten prägten die Region und machten sie lebens- und liebenswert. Sein Dank galt allen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung mit anderen teilen und sich für Gartenkultur und Naturschutz einsetzen.
Ende Juni konnten Gartenfreunde fünf Gärten in Gauting besichtigen. Trotz sommerlicher Temperaturen sei die Stimmung angenehm und der Austausch zwischen Gartenbesitzern und Besuchern lebhaft gewesen, berichtet Kreisfachberater Jürgen Ehrhardt. Er freue sich immer wieder, wenn Gartenbesitzer ihr privates Gartenreich für die Allgemeinheit öffneten und Fragen zu Gestaltung und Pflege beantworteten.
Der Landkreis bedankt sich bei Familie Hofmeister, Irene Lang-Reeves, Familie Nagelmüller, Familie Stautner sowie bei Gerti Steinbeißer und Dr. Manfred Keller – alle aus Gauting. Auch der Obst- und Gartenbauverein Gauting und die Solidargemeinschaft Starnberger Land waren beteiligt.
Wie wichtig naturnahe Gärten sind, hat der trockene und heiße Sommer gezeigt. Rasenflächen und Zierbeete brauchen oft viel Pflege und Wasser. Extensiv gepflegte Gärten kamen mit den Bedingungen besser zurecht und bieten zugleich Lebensraum für viele Tierarten.
Die Naturgarten-Plakette wird für eine naturnahe Gestaltung und Pflege vergeben. Auch der ökologische Anbau von Obst und Gemüse im eigenen Garten zählt zu den Kriterien.
Ausgezeichnet wurden: Juan Manuel Bartenstein aus Herrsching, Anneliese Friemel aus Berg, Sonja Höger aus Unterbrunn, Monika Landerer aus Tutzing, Susanne Mahler aus Walchstadt, Regina Rudolf aus Pöcking, Ruppert Roth aus Tutzing, Christine Stuhlfelder aus Kempfenhausen, Gisela van Rossum aus Sibichhausen, Britta von Voithenberg aus Berg, Erdmuthe von Voithenberg aus Berg, Markus Wolf aus Seefeld und das Waldorfkinderhaus in Tutzing.
Text/Foto: Landratsamt Starnberg




