Auf den Spuren von Wirtschaft und Wissenschaft: Hop-on-Hop-off-Tour mit der Expressbuslinie X910
von Maxi Eckhart
Starnberg/Landsberg – Dass die Wirtschafts- und Wissenschafts-Standorte in den Regionen Starnberg und Landsberg durchaus leistungsstark sind, ist unbestritten. Doch was nützen erfolgreiche Unternehmen, wenn sie für Mitarbeiter nur schwer erreichbar sind? Dass auf die Mobilität längst ein waches Augenmerk gelegt wird, bewies eine so genannte „Hop-on-Hop-off-Tour“ mit der neuen Expressbusline X910, zu der das Landratsamt Starnberg am Freitag Vertreter aus der Politik, Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen hatte.

Bekanntlich wurde die Expressbuslinie X910 im Dezember vorigen Jahres neu konzipiert und bis nach Geltendorf verlängert. Sie verbindet jetzt die großen Gewerbegebiete, eine Vielzahl an Unternehmen sowie Knotenpunkte zu S-Bahn, U-Bahn und Regionalzügen. Wie vielfältig und leistungsstark die Wirtschaft in den Regionen tatsächlich ist, zeigte eine Tour durch die Landkreise Landsberg und Starnberg, bei der es nicht nur viel zu sehen gab, sondern auch die Möglichkeit zu interessanten Gesprächen zwischen Kommunalpolitikern beider Landkreise mit den jeweiligen Unternehmern gab.
Den Auftakt bildete die Begrüßung durch Gastgeber Landrat Stefan Frey am Busbahnhof in Geltendorf. Anschließend führte die Tour zunächst zur Erzabtei St. Ottilien, wo die Teilnehmenden mehr über das traditionsreiche Kloster und seine Bedeutung für die Region erfuhren.

Besucht wurden außerdem die Firma „Isana Naturfeinkost“ in Eresing, wo die Produktion hochwertiger Lebensmittel sowie die Unternehmensphilosophie im Mittelpunkt der Betriebsführung stand (Zum Foto: Stanet-Mitarbeiter Maxi Eckhart bei „Isana“). Bei einem kleinen Imbiss bot sich zudem Gelegenheit für Gespräche mit den jeweils Verantwortlichen.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch bei“ DELO Industrie Klebstoffe“ in Windach. Während einer interaktiven Führung erhielten die Gäste Einblicke in moderne Klebstofftechnologien und deren Einsatz in unterschiedlichsten Branchen – von der Medizintechnik bis hin zur Elektronik. Als nächster Programmpunkt stand die Firma „Solventum“ in Seefeld auf dem Programm. Hier wurde im Rahmen einer Unternehmensführung deutlich, welche Rolle Innovation und Forschung in Kooperation mit modernen Produktionsprozessen stehen, was laut Unternehmer für einen internationalen Erfolg unabdingbar sei.
Den Abschluss der fachlichen Programmpunkte bildete die ADAC Luftrettung in Weßling. Bei einer Führung über den Campus informierten sich die Teilnehmer über die Arbeit der Luftrettung, moderne Rettungstechnik sowie die Bedeutung schneller medizinischer Hilfe aus der Luft. Ein hochmodernes Luftrettungszentrum für Verwaltung, Flugbetrieb, Medizin, Forschung, Ausbildung und Training: Unter dem Motto „United in Safety“ vereint der neue Campus in Oberpfaffenhofen eine langjährige Expertise und das gesamte Leistungsspektrum der ADAC Luftrettung Gruppe – und spiegelt ein stetiges Engagement für Innovation und kontinuierliche Verbesserung in der Notfallmedizin und Luftrettung wider.
Zum Ausklang trafen sich die Teilnehmer in einem traditionellen Biergarten in Unterbrunn, wo der Tag bei weiteren Gesprächen in entspannter Atmosphäre beendet wurde. Resümee des Autors: „Die Wirtschaftstour machte deutlich, wie vielfältig die Unternehmen und Einrichtungen in den beiden Landkreisen aufgestellt sind. Gleichzeitig unterstrich sie die Bedeutung des persönlichen Austauschs zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Solche Begegnungen schaffen Verständnis für die Herausforderungen der Unternehmen und stärken die Zusammenarbeit innerhalb der Region.“
Text/Fotos: Maximilian Eckhart



