Mut, Glauben – und Äpfel, die Geschichte schrieben
Gerd Holzheimer präsentiert: “Ein stummer Hund will ich nicht sein” – Die unglaubliche Geschichte des Apfelpfarrers Korbinian
„Ein stummer Hund will ich nicht sein – Der Apfelpfarrer Korbinian Aigner“.
Die Geschichte, die Holzheimer erzählt, ist so unglaublich wie wahr:
Ein katholischer Dorfpfarrer widersetzt sich der NS-Ideologie, wird verhaftet, ins KZ Dachau deportiert – und züchtet dort unter widrigsten Umständen neue Apfelsorten. „KZ 1“, „KZ 2“, „KZ 3“ und „KZ 4“ – ausgerechnet hinter Stacheldraht beginnt das Wunder stillen Widerstands.

Korbinian Aigner (1885–1966), der später unfreiwillig als „Apfelpfarrer“ berühmt wurde, war nicht nur ein streitbarer Geistlicher, sondern ein leidenschaftlicher Pomologe. Wie sein innerer Kompass ihn durch die dunkelsten Zeiten führte, welche Kraft ihn zum zähen Überleben befähigte – davon erzählt Holzheimer eindrucksvoll, einfühlsam und mit historischem Tiefgang.
Gerd Holzheimer, bekannt als literarischer Weltenwanderer zwischen Würmsee und Weltliteratur, lebt in Gauting und ist u.a. Herausgeber von Literatur in Bayern sowie künstlerischer Leiter des Literarischen Herbstes im Landkreis Starnberg. Mit seinen Werken über Olaf Gulbransson oder die Familie Haushofer hat er Maßstäbe in der literarischen Biografik gesetzt.




