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30 Jahre Stanet.de – Als eine der ersten Online-Zeitungen soll sie auch weiterhin kostenfrei bleiben

Dazu brauchen wir weiterhin kritische Leser als aktive Unterstützer

Seit 1996 berichtet Stanet.de aus Gilching, dem Landkreis Starnberg und Drumherum. Heuer wird unsere Online-Zeitung 30 Jahre alt. Drei Jahrzehnte voller Geschichten aus der Region, Begegnungen mit besonderen Menschen – und immer wieder auch Auseinandersetzungen mit denen, die am liebsten selbst bestimmen würden, was öffentlich wird.


Die Medienlandschaft generell, aber auch im Landkreis Starnberg, hat sich verändert. Die Süddeutsche Zeitung hat sich weitgehend zurückgezogen. Erfolgreiche kleinere Blätter wie der Amper-Kurier und das Parsberg-Echo wurden übernommen und verschwanden. Das alles hat zur Folge, dass die lokale und kritische Berichterstattung von deutlich weniger Stimmen geprägt wird. Gerade deshalb braucht es unabhängige Medien, die hinschauen, nachfragen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen.

Auch Stanet.de musste sich in den vergangenen Jahren gegen etliche Versuche wehren, die Arbeit der Redaktion zu behindern – von einer Strafanzeige reichte es über Beschwerden bei der Medienaufsicht bis hin zu weiteren Schikanen. Im Mai dieses Jahres stellte die Rechtsaufsicht im Landratsamt Starnberg dann unmissverständlich und schriftlich fest: Als Online-Zeitung ist Stanet.de den gedruckten Medien gleichgestellt und muss auch gleich behandelt werden.

Wir haben uns in all der Zeit nicht mundtot machen lassen. Stanet.de hat trotz offensichtlichem Mobbing – uns wurde 2024 ohne ausreichender Begründung seitens der Rathaus-Führung sogar verboten, künftig bei den jeweiligen Kulturwochen teilzunehmen – kommunalpolitische Entwicklungen kritisch begleitet und sich immer wieder dort engagiert, wo Menschen oder soziale Einrichtungen Unterstützung brauchten: Sei es bei der Suche nach Räumen für Kindereinrichtungen gewesen – von der Vorschule an der Cecinastraße bis hin zu den „Zipfelmützen“ im Ortszentrum –, bei der Vermittlung eines Ladens für den „Eine-Welt-Laden“ oder aber mit Spenden-Aktionen für Familien, die sich um Pflegekinder kümmerten oder in denen schwerstkranke Kinder versorgt werden müssen. Stanet.de ist nicht nur eine Journale, die täglich neue Geschichten bringt, sondern hat auch stets ein offenes Ohr, wenn Hilfe Not tut.

Unsere Berichte und Geschichten waren und sind für alle kostenlos. Das soll so bleiben. Dennoch wollen wir auch künftig die Finger in die Wunden legen, Fragen stellen und auf Missstände aufmerksam machen, wenn es etwas aufzudecken gibt. Und immer wieder auch die Menschen zu Wort kommen lassen, denen nur zu oft bürokratische Hürden in den Weg gestellt werden.

Eine unabhängige Zeitung entsteht aber nicht ohne großen Zeit- und finanziellen Aufwand. Technik, Betrieb und redaktionelle Arbeit sind inzwischen finanziell immer schwerer zu stemmen. Deshalb bitten wir heute erstmals um Unterstützung.

Wenn Sie Stanet.de erhaltenswert und wichtig finden, dann klicken Sie bitte auf den gelben Spenden-Button – rechts der Seite bzw. auf Handys und IPads nach unten scrollen! Es geht aber auch über Paypal unter Empfänger „singer@singer-online.de“. Verwendungszweck „Erhalt von Stanet“. Jeder Beitrag hilft dabei, die freie und kostenfreie Berichterstattung in unserer Region zu erhalten.

Stanet.de bleibt kostenlos.

Mit Ihrer Unterstützung kann es auch unabhängig bleiben.

Ein herzliches Danke sagen Uli Singer und Team


Uli Singer

Liebe Leser und auch -innen, seit Jahren präsentieren wir Ihnen auf stanet.de nun schon aktuelle aber auch historische, kuriose und lustige Geschichten aus dem Alltag. Kostenlos und ohne jeglichen Hintergedanken. Warum? Weil es Spaß macht und weil es wichtig ist, dass viele Portraits und Ereignisse, die in den herkömmlichen Tageszeitungen oft keinen Platz finden, nicht vergessen werden sollten. Mittlerweile finden unsere Geschichten bis zu 10000 Leser. Es gibt viel positives Feedback. Was uns narrisch freut. Schön wäre es dennoch, wenn es hin und wider auch eine kleine Spende für die echt aufwändige Arbeit unseres Redaktions-Teams geben würde. Und wenn's pro Leser auch nur mal so ummara … wären... ist übrigens ganz einfach... Entweder auf den Spenden-Button drücken, der sich je Artikel mal oben oder mal unten befindet. Es geht aber noch einfacher über Paypal - als Adresse lediglich singer@singer-online.de eingeben. In diesem Sinne - Danke, fürs Zuhören und fürs Lesen Uli Singer

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