- Leblose Person aus Haus geborgen
- 500.000 Euro Sachschaden
- Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt
Wie heute Morgen berichtet, geriet am gestrigen Nachmittag aus bislang ungeklärter Ursache ein Einfamilienhaus in der Seestraße in Schondorf in Brand. Eine Person konnte nur noch tot aus dem Haus geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Augsburg die Ermittlungen zur Brandursache, zur Identifizierung des Leichnams und zu den Todesumständen übernommen.
Ein vorbeifahrender Zeuge entdeckte gestern gegen 14:30 Uhr das in Flammen stehende Gebäude und alarmierte über die Integrierte Leitstelle Feuerwehr und Rettungskräfte. Als diese am Brandort ankamen, stand das Haus bereits im Vollbrand. Im Zuge der umgehend eingeleiteten Löscharbeiten entdeckten die Brandbekämpfer darin eine Person, deren lebloser Körper vollständig Opfer der Flammen war. Eine Bergung des Leichnams war bis in den späten gestrigen Abendstunden nicht möglich.
Erst am heutigen Vormittag gelang es den massiv zerstörten Dachstuhl so abzutragen, dass ein gefahrloses Betreten des Gebäudes und somit auch die Bergung des Todesopfer möglich war. Zur Stunde untersuchen Brandermittler der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck unterstützt von Spezialkräften des Bayerischen Landeskriminalamts mit Einbindung eines Brandmittelspürhundes den Brandort.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg soll der Leichnam am kommenden Montag im Institut für Rechtsmedizin München zur Identifizierung und Klärung der Todesumstände obduziert werden. Die Ermittlungen dauern an.
Polizeipräsidium OBERBAYERN NORD



