Erster CSD in Fürstenfeldbruck: Bunte Parade durch die Innenstadt
Fürstenfeldbruck – Am Samstag, 17. Oktober, zieht erstmals ein Christopher Street Day durch Fürstenfeldbruck. Die Veranstalter wollen damit queeren Menschen Sichtbarkeit geben und ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung setzen.
Los geht es um 14 Uhr am Parkplatz des Landratsamts. Von dort aus führt die Parade über die Münchner Straße, den Leonhardsplatz und die Amperbrücke sowie durch Haupt-, Pucher-, Kapuziner- und Ludwigstraße zum südlichen Viehmarktplatz. Dort ist anschließend eine Kundgebung mit mehreren Rednern geplant. Wegen des Zuges kann es laut Stadt kurzfristig zu Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen.
Das vierköpfige Organisationsteam hofft auf 100 bis 150 Teilnehmende, vielleicht sogar auf 200. Der CSD soll zunächst bewusst überschaubar bleiben: Er richtet sich auch an Menschen aus der Region, denen der Weg zu den großen Paraden in München oder Augsburg zu weit ist. Ein Verein oder Bündnis gibt es bislang noch nicht. Das soll sich ändern, damit der CSD im nächsten Jahr größer werden und auch mit Informationsständen aufklären kann.
Ordner und Sicherheitskräfte begleiten die Veranstaltung. Oberbürgermeister Christian Götz begrüßt den CSD als Zeichen für Toleranz und Offenheit und wünscht sich einen friedlichen Verlauf. Die Organisatoren hoffen auf eine fröhliche Parade in Regenbogenfarben. Homophobe Aufkleber, die bereits im Stadtgebiet entdeckt wurden, bestärken sie nach eigenen Angaben zusätzlich in ihrem Vorhaben.



