AktuellesKünstler/Bands
Tolles Live-Kontrastprogramm zur Wiesn
Das Kontrastprogramm zur Wiesn wird diesmal noch besser: Goethe, bissiges Kabarett, Zauberkunst, Erinnerungskultur und ein Poesieorchester. Nur der Samstag verlangt eine Entscheidung – drei starke Termine überschneiden sich.
- Goethes „Faust“ als Theater am Tisch
Freitag, 25. September, 20 Uhr, Kulturtheater Tutzing, Kirchenstraße 3. Alexander Netschajew erzählt und liest die Gretchentragödie – samt dem historischen Kriminalfall, der den jungen Goethe dazu inspirierte. Weltliteratur, lebendig statt ehrfürchtig abgestaubt. Karten kosten 25 Euro. Informationen und Karten
Simone Solga: „Sie kennen mich“
Samstag, 26. September, 20 Uhr, Monis Brettl im Oberen Wirt, Gilching. Solga nimmt Inkompetenz, Größenwahn und politische Doppelmoral auseinander – hemmungslos fröhlich und ohne diplomatische Schutzzone. Vor deiner Haustür und ziemlich genau dein Kleinkunst-Beuteschema. Eintritt 29 Euro; die Reservierungsseite ist weiterhin geöffnet. Programm und Kartenreservierung
Zauberkunst für einen guten Zweck
Samstag, 26. September, 19 Uhr, studioRose, Bahnhofstraße 35, Schondorf. Jörg Alexander und Carola zeigen ein geistreiches Spiel mit Worten, Händen und Wahrnehmung – keine Kaninchen-aus-dem-Hut-Routine. Eintritt frei, Spenden für das geplante Kinderhospiz in Polling; Reservierung unter studio-rose@schondorf.de erbeten. Informationen des studioRose
Liberation Concert in St. Ottilien
Samstag, 26. September, 19 Uhr, Klosterkirche Herz-Jesu, Erzabtei St. Ottilien. Das Erinnerungskonzert verweist auf jene Zeit, als befreite KZ-Überlebende in St. Ottilien Zuflucht und medizinische Hilfe fanden. Heino Ferch liest, dazu erklingen unter anderem Bach, Beethoven und Rachmaninow. Ein Abend mit historischem Gewicht – womöglich auch journalistisch interessant für dich. Karten 45 Euro; wegen Renovierungsarbeiten kann die Sicht teilweise eingeschränkt sein. Programm und Karten- Miriam Hanika und das kleine Poesieorchester
Sonntag, 27. September, 18 Uhr, Schlossberghalle Starnberg. Hanika verbindet Sprachkunst, Oboe und Englischhorn mit Kammermusik, Jazz und Art-Pop. Ihr neues Album „Licht“ wird bereits vor der Veröffentlichung vorgestellt. Ein ungewöhnlich poetischer Sonntagabend, Karten ab 17 Euro. Termin bei der Künstlerin
Manricos Favorit: Simone Solga – schon allein, weil man zur Wiesnzeit nur wenige Kilometer fahren muss, um statt „Ein Prosit“ einen politisch unkorrekten Volltreffer nach dem anderen zu hören. Für die leisere Seele wäre Miriam Hanika meine zweite Wahl.


