850 Euro für den Erhalt der Kienthaler Requisiten in Punkto Heimatgeschichte
Hilfe durch Bürgerstiftung bei der Restaurierung eines Festwagens des Trachtenvereins Erling-Andechs
Andechs/Starnberg – Die Bürgerstiftung Landkreis Starnberg unterstützte den Trachtenverein Kienthaler Erling-Andechs mit 850 Euro bei der Restaurierung seines Festwagens. Zu Bruch gegangen war er anlässlich eines Festumzuges in Peißenberg. Durch die Spende war es dem Verein möglich, den Festwagen und damit ein Stück Heimatgeschichte wieder ins Rollen zu bringen.
Der aufwendig gestaltete Festwagen der Kienthaler gehört bei Trachtenumzügen in der Region, aber auch überregional, zu einem besonderen Blickfang. Und, kommt es auch mal zum Einsatz beim traditionellen Wiesneinzug – wie etwa im Jahr 2011, HIER GEHT ES FILM – ist den Andechsern die Aufmerksamkeit gewiss. Finden sich doch auf dem Wagen dörfliche Gebäude, die Einblick in das Leben der Bewohner vom Heiligen Berg geben. Darunter unter anderem die Klosterkirche, die Kirche St. Vitus und die Alte Schmiede. „Damit steht der Festwagen nicht nur für gelebtes Brauchtum, sondern verweist auch auf die Verbundenheit des Vereins mit seiner Heimat“, betonte Johann Oberhofer, Geschäftsführer der Bürgerstiftung.
Notwendig wurde die Restaurierung nach einem Zwischenfall bei einem Trachtenumzug in Peißenberg. Dort gingen die eingespannten Pferde durch, was die Beschädigung des Festwagens zur Folge hatte. Für die aufwendige Instandsetzung war deshalb eine finanzielle Unterstützung notwendig geworden. Rechtzeitig zur 1250-Jahr-Feier von Erling-Andechs im Juli dieses Jahr konnte der Festwagen zur Freude des Vereins wie auch der zahlreichen Zaungäste beim Umzug wieder mit dabei sein.
„Es freut uns natürlich, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen konnten, diesen besonderen Anteil regionaler Tradition mit zu erhalten“, so auch Karl Roth, Vorstand der Bürgerstiftung Landkreis Starnberg. „Der Festwagen verbindet Heimatgeschichte, Brauchtum und das ehrenamtliche Engagement des Trachtenvereins auf ganz besondere Weise.“
Foto: Bürgerstiftung



