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Voll verzweigt

Guido Finster lädt zu seiner ersten Ausstellung ein

Zu seiner ersten Ausstellung lädt Guido Finster am kommenden Donnerstag, 1. September, in den Sitzungssaal des Rathauses Herrsching ein. Nein, es ist keine Sondersitzung anberaumt. Vielmehr gibt es zwei Ereignisse, die durchaus erwähnenswert sind. Erstens sind es am Donnerstag auf den Tag genau 40 Jahre her, dass Guido Finster bei der Gemeinde Herrsching seinen Dienst antrat. Zudem hat sich der heutige Bauamtsleiter nicht nur mit Bauvorschriften und unzähligen Auflagen übergeordneter Behörden auseinander gesetzt. Er fand zusätzlich auch noch Zeit, sich künstlerisch zu betätigen. „Voll verzweigt“ nennt er seine Werke, die bis zum 31. Oktober im Sitzungssaal zu sehen sein werden.

Mit „Einfach mal reinschauen“ lädt Finster interessierte Besucher ein – und erklärt auch gleich, wie er zur Kunst gekommen ist:

„Als wir in den 90er Jahren unser Haus renovierten und ich hierbei viele kleinere handwerkliche Arbeiten selber übernahm, habe ich mein Interesse an Farben entdeckt. Im Rahmen von Wochenendworkshops habe ich mir für unsere Zimmer und Räume verschiedene Techniken zur Wandgestaltung angeeignet. Die Techniken wurden im Rahmen der Seminare auf kleinen Flächen „erprobt“. Hieraus hat sich im Laufe der Zeit mein kleines Hobby für Materialbilder entwickelt, welches je nach Zeit, Lust und Laune mal mehr und mal weniger ausübe. Mein Anspruch ist hierbei nicht künstlerisches Design zu gestalten sondern einfach für mich schöne Farb- und Materialkombinationen zu fertigen. Die Kombinationen aus dem Naturstoff Holz als Grundlage und als gestalterisches Element in Verbindung mit dem klaren Abschluss der Alurahmen ergänzen sich hierbei in meinen Augen in Ihrer grundlegend unterschiedlichen Optik perfekt.“

Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober während der Öffnungszeiten im Rathaus geöffnet.

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir rechts den Spenden-Button eingerichtet. Nur als Beispiel stehen da 20 Euro mit drauf, es kann aber jeder, der uns unterstützen will, auch mehr, aber selbstverständlich auch weniger, überweisen. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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