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Ridesharing – ein modernes Mitfahrbankerl

Gilching und Weßling starten ein APP-System

Gilching – Mit der Einführung eines Ridesharing-Angebots soll kooperativ zwischen den Gemeinden Gilching und Weßling ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaschutz getan werden. Ziel sind Fahrgemeinschaften, die sich über eine APP zusammenschließen. Die digitale Mitfahrzentrale steht vorerst nur Mitarbeitern beider Kommunen zur Verfügung.

Unternehmer sollen mit ins Boot geholt werden

Ein Beschluss war nicht nötig. In der Sitzung des Gilchinger Ausschusses für Verkehr, Umwelt und Energie erklärte Bürgermeister Manfred Walter am Montag, die Gemeinde Weßling habe das Projekt bereits angeleiert und auch er habe schon zugestimmt. „Die Kosten pro Jahr liegen bei 4000 Euro, deshalb war dafür auch kein Beschluss notwendig“, betonte Walter. Das Ridesharing-Konzept ist laut Rathauschef eine digitale Mitfahrzentrale, durch die, wird das Angebot angenommen, nicht nur Kosten und Parkraum gespart, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet werde. In der Startphase steht die Möglichkeit, über eine APP Autofahrer zu finden, die den gleichen Weg zur Arbeit haben, nur Mitarbeitern der Verwaltungen zur Verfügung. Doch dabei wird es nicht bleiben. „Wir haben bereits Kontakt zu den Unternehmen in den umliegenden Gewerbegebieten aufgenommen und sie eingeladen, sich der Initiative anzuschließen. Eine Unterstützung sagten bereits das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die TQ-Systems GmbH sowie die VR-Bank zu.“ In der finalen Phase werde die Nutzung der APP dann allen Unternehmen aber auch allen Bürgern zur Verfügung stehen. „Damit sie von den meisten Menschen genutzt werden kann, wird die APP auch bedienerfreundlich konzipiert“, sagte Walter. Das Gremium nahm den Vortrag positiv zur Kenntnis. „Das ist heute die moderne Form des Mitfahrbankerls“, stellte Grünen-Rat Herbert Gebauer lakonisch fest.  Künftiger Partner ist die Firma „B2Ride“, die eine sekundenschnelle Vermittlung „immer und überall“, sowie kundenindividuelle Lösungen anbietet.  Interna zum Vertrag jedoch wurde in nichtöffentlicher Sitzung behandelt. Klärungsbedarf besteht außerdem noch in Punkto Versicherungsschutz und inwieweit die Fahrer durch einen Obolus entschädigt werden.

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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