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Gilchings erster Fotokalender

Christian Mühlbauer machte sich auf Spurensuche

Er hat es gewagt. Gleichwohl generell die Meinung herrscht, in der Gemeinde Gilching gebe es keine Motive, die sich für Ansichtskarten geschweige denn einen Jahres-Kalender eignen würden, machte sich der 20Jährige Christian Mühlbauer auf die Jagd und wurde fündig. „Es gibt sehr viele Motive. Allerdings kommt es darauf an, den richtigen Blickwinkel zu wählen und besondere Atmosphären einzufangen. Vorneweg: es ist ihm gelungen. Egal ob er das eigentlich öde Ortszentrum, einen menschenleeren Straßenzug, den Jais-Weiher, ein Sonnenblumen-Feld oder die Gebäude der Feuerwehr vor die Linse bekam, Gilching zeigt sich von seiner schönsten Seite – die Bilder sind fantastisch. Mühlbauers Geheimnis: „Ich habe mir für jedes der zwölf Motive mehrere Tage Zeit genommen und so lange abgewartet, bis die Stimmung optimal war und die Wolken in spannender Formation zueinander standen. Zum Einsatz kam außerdem eine Drohne. „Dazu hatte ich im Juni extra noch den Drohnenführerschein gemacht“, erzählt der gebürtige Gilchinger. Und, er hat auf Tiere und Menschen als Motive verzichtet.

Begeistert von Gilchings ersten Fotokalender waren am Samstag bereits Besucher beim traditionellen Trachtenmarkt des Brauchtums-Vereins. Mühlbauer war nur zufällig anwesend und hatte schon nach wenigen Minuten einen ersten Abnehmer gefunden. Der Preis für das Erstlingswerk: 19,99 Euro – pro verkaufter Kalender gehen ein Euro Spende an die Familieninsel Gilching. Der Kalender ist ab sofort bei der Leselust am Bahnhof Argelsried, bei der Raiffeisenbank an der Römerstraße sowie im Schreibwarenladen gegenüber erhältlich. Er kann aber auch online unter www.christian-muehlbauer-fotografie.de bestellt werden.

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir rechts den Spenden-Button eingerichtet. Nur als Beispiel stehen da 20 Euro mit drauf, es kann aber jeder, der uns unterstützen will, auch mehr, aber selbstverständlich auch weniger, überweisen. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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