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Förderung für ein lebendiges Orts-Zentrum

Neue Chance für Gilching

Gilching – Auf dem Papier ist in Gilching längst die Aufwertung des eher langweiligen Ortszentrums geplant. Doch mit der Umsetzung hapert es. Bereits 2005 waren diesbezüglich Bestrebungen im Gange: „Gilching braucht ein lebendiges Ortszentrum! Als Siedlungsschwerpunkt im Verdichtungsraum München ist die Gemeinde Gilching Eingangstor zum Fünfseenland des Starnberger Raumes“, unterstützte seinerzeit Bürgermeister Thomas Reich die Idee, sich am Wettbewerb „Leben findet innen statt“ zu bewerben. Dem Vorhaben stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Unter anderem war die Neugestaltung des Bahnhofsareals, die Beruhigung der Römerstraße sowie die Neugestaltung des Marktplatzes inklusive der Fußgängerzone zwischen Römer- und Pollinger Straße vorgesehen. Unter Federführung von Niko Reis jun. vom gleichnamigen Café haben auch die dort ansässigen Einzelhändler signalisiert, sich an einem Ideenwettbewerb zu beteiligen. Passiert ist bisher nichts. Das Zentrum gleicht wegen fehlender attraktiver Gestaltung und dem Fehlen eines Publikumsmagneten in der Einkaufszeile mehr einer Todeszone als einem lebendigem Zentrum. Zumal auch der künstliche Bachlauf wegen Verkeimung des Wasser vor zwei Jahren still gelegt und bisher kein adäquater Ersatz gefunden wurde. Als Grund für die Aufschiebung der beschlossenen Pläne wird unter anderem eine leere Haushaltskasse angegeben. Möglich, dass nun durch die 240000 Euro-Förderung durch den Bund für die Schaffung von „Lebendigen Zentren“ Bewegung in die Sache kommt. Zu hoffen wäre es. Uli Singer

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir rechts den Spenden-Button eingerichtet. Nur als Beispiel stehen da 20 Euro mit drauf, es kann aber jeder, der uns unterstützen will, auch mehr, aber selbstverständlich auch weniger, überweisen. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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