KulturKünstler/Bands

Das ROY – Im Herbst kommt der Film

Günther Grauer nur noch Gast im neuen ROY

Er gehört unbestritten zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten in und rund um Bayern: Günther Grauer, gebürtiger Starnberger und seit Urgedenken aus der Schlagerszene nicht mehr wegzudenken. Unter anderem gab er sich 20 Jahre lang die Ehre als singender Wirt im Bistro „Roy“ – ein Münchner Treffpunkt für Stars, Sternchen und Ikonen aus der Film- und Musikbranche. Das „Roy“- vor 62 Jahren durch Roy Dubowy gegründet – ist Legende. Seit Freitag, 13. Mai, hat die Promi-Bar im Hackerhaus an der Sendlinger Straße 14 unter Federführung von Christine und Lorenz Stiftl ein neues Zuhause gefunden.

Die Zukunft des ursprünglichen Roy am Sendlinger Tor Platz stand wegen Neubauplänen auf wackligen Beinen. Weshalb Günther Grauer rechtzeitig die Reißleine zog. Vor zwei Jahren verkaufte er den Namen an das Wirte-Paar Christine und Lorenz Stiftl und zog sich aus dem Gastro-Geschäft komplett zurück. Den Fans jedoch bleibt er auch weiterhin erhalten. Unter anderem wird er am neuen Schauplatz vier bis sechsmal im Monat als charmanter Entertainer die Gäste in altbewährter Weise durch die Welt des Schlagers führen. Mittlerweile wurde die 62Jährige Geschichte des „ROY“ verfilmt. „Eine Legende geht zu Ende“ heißt die Doku, in der die Protagonisten Roy Dubowy und Günter Grauer sowie Stammgäste wie auch Mitarbeiter zu Wort kommen. Der Film von Franz Meiller ist abgedreht, Premiere ist für Herbst vorgesehen. Wer über den Kinostart informiert werden will, kann sich für einen Newsletter unter www.museum-lichtspiele.de anmelden.

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner