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Aus Alt mach neu – Webkunst Workshop im Buchheim-Museum

Die Freude am Weben und Arbeiten mit den eigenen Händen

Webkunst Workshop

Bernried – „Joy of Weaving“ ist ein fortlaufendes Projekt, das Doro Seror weltweit durchführt. Dafür sammelt die Künstlerin alte Kleidung und verwandelt sie in Kunst- und Handwerksobjekte. Ihre Motivation ist, den Teilnehmern an den Workshops in Webkunst die Technik so beizubringen, so dass jeder dann auch zuhause aus alter Kleidung Neues schaffen kann. Über all dem steht ihre Mission, durch sinnvolle Verwertung von Altkleider diese nicht mehr um die Welt zu schicken, damit sie dann auf Mülldeponien in Entwicklungsländern verbrannt werden. Vielmehr versucht sie, Menschen dafür zu gewinnen, sie dort zu recyclen, wo sie anschließend auch getragen werden. Im Rahmen des Projekts „Joy of Weaving“ arbeitet Doro Seror mit Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt zusammen, die sich mit den kontemplativen Methoden des Webens und des textilen Handwerks beschäftigen.

Bei dem Projekt „WWWoW – world wide weaving of women 1“ vernetzen sich aktuell vier Künstlerinnen aus Bayern und aus den USA, um sich über ihre textilen Kunstwerke auszutauschen. „Ziel ist, gemeinsam mit dem Publikum die analoge Form der Kommunikation durch verwebenden Materialien sichtbar zu machen“, betont Seror. 

Der Workshop dazu findet am kommenden Wochenende, Samstag und Sonntag, 10. und 11. Dezember, jeweils von 11- 16 Uhr statt. Aktiv mit dabei die Künstlerinnen Frid Branham (USA), Kathie Halfin (Ukraine/Israel/USA), Susanne Thiemann und Doro Seror, die die Teilnehmer individuell anleiten werden. Ort der Veranstaltung ist das Buchheim Museums der Phantasie, Am Hirschgarten 1, in Bernried am Starnberger See.

Voranmeldungen zu einem beziehungsweise beiden Workshop-Tagen sind unter info@buchheimmuseum.de möglich.

Weitere Informationen zum Projekt und den Künstlerinnen:

https://www.joy-of-weaving-wwwow.com/

Uli Singer

KURZVITA zu mir, als Initiatorin der Online-Zeitung: Geboren 1946 in München, Untergiesing war für viele Jahre meine Heimat. Wir hatten einen Zooladen an der Humboldstraße, was für mich bedeutete, sieben Tage die Woche neben der Schule auch "meinen Mann" im Laden zu stehen. Naja, geschadet hat es nicht. Seit etwa 30 Jahren bin ich als Journalistin und Fotografin unterwegs, schreibe Bücher und bin außerdem Vorsitzende des Vereins Kinderinsel. Das war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt eines aufregenden Lebens... Mehr dazu kommt demnächst in meiner Biografie unter dem Titel "Madl, laß da net ins Hirn scheißen". Ein Tipp, den mir der bayerische Volksschauspieler Hans Brenner mal mit auf den Weg gab. Hier noch eine kleine Bitte: Die neue Online-Zeitung macht zwar unheimlich viel Spaß, aber auch ganz viel Arbeit. Beteiligt ist ein Team von rund fünf Mitarbeitern. Die wollen zwar alle kein Gehalt, aber es sollte wenigstens ein Obolus für durchgearbeitete Nächte, Fotos und sonstige Dienstleistungen drin sein. Dafür haben wir gut versteckt - nein, es kommt auf das Endgerät an - einen Spenden-Button eingerichtet. Da steht bewusst keine Summe drauf, damit jeder, der uns unterstützen will, spenden kann, was möglich ist. Und wenn's nur ein Euro ist und diesen rund eine Millionen Menschen überweisen, Juhuuu, nicht auszudenken. Vielen Dank und viel Spaß beim Schmökern...

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