Vhs bekommt Zuschuss

Gilching – (25.1.2005) „Zum allerletzten Mal…“ - stimmte der Gilchinger Finanzausschuss in seiner Sitzung am Montag einem beantragten Sonderzuschuss in Höhe von 15000 Euro für die Volkshochschule zu. Das Geld wird laut Vhs-Vorsitzendem Fritz Wauhtier gebraucht, um im Rahmen des Umzugs notwendig gewordene Umstrukturierungen zu finanzieren. „Bereits im letzten Jahr wurde Antrag auf einen einmaligen Zuschuss gestellt. Unter dieser Voraussetzung hatten wir damals 12000 Euro zugestimmt. Wenn man sich etwas nicht leisten kann, dann soll man es bleiben lassen“, schimpfte Georg Krieg (FW). Grundsätzlich habe er ja Recht, räumte Richard Schlammerl (CSU) ein. Durch die Verlegung der Einrichtung in das neue Schulzentrum an der Landsberger Straße aber seien der Vhs zusätzlich Kosten entstanden. „Wir werden in den sauren Apfel beißen müssen“, sagte Schlammerl. Zumal das neue Erwachsenenbildungszentrum „etwas ganz Besonderes“ für Gilching sei. Georg Schwojer (CSU) unterstützte dies, regte gleichzeitig aber an, gegenüber Trittbrettfahrern konsequent vorzugehen. Gemeint sind die der Vhs zugehörigen Gemeinden Wörthsee und Weßling, die Zuschüsse gestrichen beziehungsweise gekürzt haben. „Es kann nicht sein, dass die ständig auf Kosten unseres Gemeindsäckels dabei sind.“ Ein Plädoyer pro Bezuschussung hielt auch Dieter Moehring (SPD). Er erinnerte daran, dass anlässlich des Umzugs in die neuen Vhs-Räume ein Event geplant sei, was zusätzlich Kosten verursache. Außerdem müssen alte Computer gegen neue Laptops ausgetauscht werden. Reichs Anregung, nur 10000 Euro zu genehmigen, fand keinen Gefallen. Mehrheitlich, wenn auch knapp, stimmte das Gremium dem Sonderzuschuss in Höhe von 15000 Euro zu. „Dieses Mal ist es aber wirklich das letzte Mal“, sagte Schlammerl.
Ohne Diskussion wurde dem Antrag auf einen Zuschuss in Höhe von 86920 Euro zugestimmt. Hier handelte es ich um den Basiszuschuss, der seit 1999 konstant geblieben ist.


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