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Wettbewerb startet im Herbst

Gilching (4. April 2005) – Das neue Ortszentrum von Gilching ist weitgehend unter Dach und Fach. Als nächstes plant die Gemeinde, die so genannte Glatze städtebaulich aufzuwerten. Dafür soll im Herbst ein städtebaulicher Ideenwettbewerb gestartet werden. „Im Moment ist der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München dabei, die Wettbewerbsbedingungen vorzubereiten“, erklärte Bürgermeister Thomas Reich auf Anfrage. Primär werde eine Bestandsaufnahme gemacht. Dabei geht es darum, wie viel Fläche grundsätzlich zur Verfügung steht, wie die umliegende Bebauung aussieht und wem welches Grundstück gehört. Erst danach werden die Kriterien für den Wettbewerb erarbeitet. Zum Beispiel wie hoch die künftigen Häuser sein sollen, wie viele Läden und wie viele Wohnungen das Areal noch verträgt und welcher Anteil der Flächen öffentlich genutzt werden soll. Auf Wunsch des Gemeinderats werden die Vorgaben fraktionsübergreifend, jedoch in kleinem Kreise vorgestellt und überarbeitet. Danach geht die Diskussion öffentlich im Gemeinderat weiter. Beschlossen wurde außerdem, für den Wettbewerb ein beschränktes Teilnehmerfeld von 30 bis 50 Planungsbüros einzuladen. Aus den eingereichten Vorschlägen erhalten die ersten drei je einen Geldpreis.
Bei der Umsetzung jedoch hat sich der Gemeinderat, anders als beim Ortszentrum, viel Freiraum eingeräumt. „Wir können eigenständig kombinieren, ohne dass der Architekt ein Veto einlegen kann“, erklärt Reich. Das heißt, dass der Plan, der den 1. Platz gemacht hat, durchaus mit Vorschlägen aus dem Plan des Zehntplazierten kombiniert werden kann. Oder aber, dass die Vorschläge des Erstplatzierten gar nicht berücksichtigt werden. „Hier sind wir weitaus flexibler als beim Ortszentrum.“ Dort hatte einst der Architekt Horst Teppert das Rennen beim Wettbewerb gemacht. Der Gemeinderat hatte die Auflage, sich weitgehend an die Vorgaben des Erstplazierten zu halten. Und dies, obwohl der Plan bei seiner Verwirklichung schon über zwei Jahrzehnte alt war. „Damals wurde dies so im Gemeinderat beschlossen“, erklärt Reich.