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Von grauenhaft bis wunderschön

Gilching (28. 02. 06) – Zufrieden mit der Bürgerbeteilung an der Umfrage zur Bebauung der Gilchinger Glatze zeigt sich Bürgermeister Thomas Reich. „Die Bewertungen reichten von begeistert bis grauenhaft. Einige Bürger haben sich sogar die Mühe gemacht, mehrseitige Stellungnahmen abgegeben“, erklärte er. Die 35 Exponate, die Architekten im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs eingeschickt haben, erscheinen jetzt in Form einer Broschüre.
Geht es nach Bürgermeister Thomas Reich, soll schon innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Teil der so genannten Gilchinger Glatze bebaut sein. Es handelt sich dabei um 16 Hektar noch landwirtschaftlich genutzte Fläche zwischen dem neuen Ortszentrum und Neugilching. Der Rathauschef gibt sich optimistisch, zumal laut Reich die Grundstücksverhandlungen einen positiven Verlauf nehmen. „Spielen alle Grundstückseigentümer mit, geht es Ruck zuck.“ Dem stimmt auch Bauamtsleiter Max Huber zu. „Es sieht gut aus“, sagte er gestern auf Anfrage. Er ist derzeit dabei, die rund 100 Stellungnahmen der Bürger zu sichten, zu sortieren und zusammen zu fassen. Wie berichtet, waren die sieben ersten Preise über die Weihnachtsfeiertage anhand von Plänen und Modellen in der Rathausschule ausgestellt. Vorgabe für die Architekten war, mindestens 50 Prozent als Grünfläche vorzusehen. Bürger hatten während der Ausstellung die Möglichkeit, auf ausliegenden Formularen ihre Meinung kund zu tun. „Tolle Sache mit tollen Ideen“, urteilte ein Besucher und gab Ratschläge, wie man den 1. und 2. Preis zusammenfassen könnte. Ein Gilchinger Ehepaar schlug vor, den geplanten Wasserlauf so zu konzipieren, dass er im Winter als Schlittschuhtreff genutzt werden kann. Allgemein wurde angeregt, die Parkidee und auch die Verkehrssituation nicht aus den Augen zu verlieren. Für Reich gab es zudem die Aufforderung, Mut zu weiteren Architektenwettbewerben zu haben.
Nach Fertigstellung der Broschüre, sie ist bereits in Druck, wird es eine Sondersitzung des Gemeinderats geben, sagt Huber. „Das Gremium entscheidet dann, wie weiter vorgegangen wird.“ Fest stehe bereits, dass es für die Glatze nicht einen Gesamt-Bebauungsplan sondern das die Fläche in mehrere Teilbereiche aufgegliedert wird. Uli Singer