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Vhs - Kein Geld für Personal

Gilching (18.11.04) – Das Damoklesschwert „Kommunalisierung“ zog Fritz Wauthier über den Köpfen der Mitglieder der Volkhochschule Gilching auf. Anlass für den Vorsitzenden, schwarz zu sehen, gaben die Streichungen von Zuschüssen der Gemeinden Wörthsee und Weßling. Schwer verständlich für Ernst Emrich. Er appellierte an die Vorstandschaft, nicht zu jammern, sondern positive Aspekte zu setzen.
Zum letzten Mal fand die Jahreshauptversammlung der Vhs Gilching, Wörthsee, Weßling im Freizeitheim Geisenbrunn statt. „Im nächsten Jahr treffen wir uns schon in unserem neuen Zentrum“, eröffnete Fritz Wauthier. Das war das einzig Positive, das er zu verkünden hatte. Ansonsten plagen den langjährigen Vorsitzenden Zukunftsängste. Durch den Wegfall von Zuschüssen - Wörthsee zahlt gar keinen mehr, Weßling nur noch bedingt – seien nicht einmal mehr die Gehälter der Mitarbeiter gesichert, so Wauthier. Und „ich werde mich weigern, auch nur mit einem Euro ins Minus zu kommen“. Bevor es so weit ist, werde er den Verein der Kommune übertragen, kündigte er an. Laut Wauthier mussten Eva Hackstein und Michael Rappenglück von der Geschäftsstelle bereits 900 Überstunden absolvieren, weil man sich kein Personal leisten kann.
Mehr recht als schlecht versuchten die Mitglieder, einen Ausweg aus dem finanziellen Dilemma zu finden. Die Nachbargemeinden sollten massiv an ihre Pflicht erinnert werden, schlug ein Gast vor. Was Hans Lampl als aussichtslos hinstellte. „Die Gemeinde Wörthsee ist finanziell am Boden und Weßling liegt wegen des Flughafens sowieso im Clinch mit uns. Sie wird keinen Cent mehr als nötig bezahlen.“ Schelte gab es auch für Gilching, die laut Wauthier mehr leisten könne. „Da prügeln wir die Falschen“, konterte Ernst Emrich. Er empfahl der Vorstandschaft, die Eröffnung des neuen Zentrums als gutes Omen zu sehen und das Thema künftig positiv anzugehen. Eine Lanze für die Gemeinde brach auch Kassier Dieter Moehring. Er betonte, dass gerade die Gemeinde Gilching es sei, die das Gesamtprojekt wohlwollend begleite.
Beschlossen wurde, bis zur nächsten Jahreshauptversammlung über die Erhöhung von Beiträgen und Kursgebühren nachzudenken. Fritz Wauthier kündigte außerdem an, beim nächsten Mal nicht mehr kandidieren zu wollen. Uli Singer