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Verdiente Bürger ausgezeichnet

Gilching (19.4.2005) – Ein denkwürdiges Datum, nicht nur wegen der Wahl von Kardinal Joseph Ratzinger zum neuen Papst. Auch in der Gemeinde Gilching gab es am Dienstagabend Grund zu feiern. Im „Hofcafe“ auf Gut Wiesmath wurde in festlichem Rahmen an Fritz Lauschke, Ulrich Ertl und Helmut Schulz die Gilchinger Verdienstmedaille verliehen. In seiner Laudatio lobte Bürgermeister Thomas Reich das ehrenamtliche Engagement der Geehrten.
„Sie wundern sich, dass wir heute in den Randbezirk von Gilching gegangen sind“, begrüßte Bürgermeister Thomas Reich die rund 40 Festgäste. Das „Hofcafe“ jedoch biete genau den festlichen Rahmen, der dem Anlass angemessen ist. Fritz Lauschke, inzwischen 84 Jahre alt, hatte sich insbesondere beim Bau des Schützenheims und später dann des Schützenhauses einen Namen gemacht. Ulrich Ertl (71 Jahre) ist in der Region als Betreiber des Dritte-Welt-Ladens bekannt. Damit reist er quer durch die Lande, um Geld für die Missionsarbeit in Afrika und Südamerika zu verdienen. Helmut Schulz, mit 64 Jahren der jüngste im Bunde, engagiert sich seit 1959 für das Bayerische Rote Kreuz, Ortsgruppe Gilching. Ihm sei unter anderem die Anschaffung des ersten Mannschaftswagens zu verdanken, der rein über Spenden finanziert worden war, sagte Reich.
Der Rathauschef betonte, dass zu ehrenden Personen vorgeschlagen werden und dann vom Gemeinderat beschlossen wird, wer die Medaille erhält. „Die Auswahl wird sehr sorgfältig getroffen“, versicherte Reich. Deshalb könne es durchaus auch mal vorkommen, dass es Jahre gibt, in denen keine Verleihung stattfindet. „Somit wollen wir verhindern, dass die Auszeichnung inflationären Charakter erhält.“ Zwischen Vorspeisen, Spanferkel, Saibling und Nachspeisen nutzte Rudi Schicht die Gelegenheit, in bewährt humorvoller Art die Geschichte von Gut Wiesmath zu erzählen. Und auch Altbürgermeister Heinrich Will steuerte entsprechende Anekdoten bei. Musikalisch umrahmt wurde das Fest von Hackbrettschülern der Musikschule Gilching. Erstmals wurde die Medaille 2004 an Elisabeth Reimer, Agnes Emrich und Karl Lindner verliehen. Uli Singer