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Ruag auf Erfolgskurs

Oberpfaffenhofen – „Seit 2003 zahlen wir Gewerbesteuer“, erklärte Horst Steinberg, Geschäftsführer der RUAG Aerospace in Oberpfaffenhofen. Eine Aussage, die so manchen Gemeinderat aufhorchen ließ. Insbesondere kommt Weßling, auf dessen Flächen RUAG die meisten Werksgebäude unterhält, in den Genuss dieser finanziellen Spritze. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen vor Ort rund 800 Mitarbeiter.
Wie berichtet, statteten Landrat Heinrich Frey, Bürgermeister Thomas Reich und etwa 60 Ratsmitglieder der Gemeinden Gilching, Gauting und Weßling dem Flughafen Oberpfaffenhofen am Freitag einen Besuch ab. Unter anderem stellte Horst Steinberg den Schweizer Konzern mit Dependance in Oberpfaffenhofen vor. Den Jahresumsatz gibt Steinberg für Oberpfaffenhofen mit 103 Millionen Euro an.
Dass sich weitere ähnlich erfolgreiche Unternehmen am Standort ansiedeln mögen, dass hofft EADS-Liegenschaftsverwalter Isidor Murnauer. Im Rahmen der Infotour erklärte er, dass auf Gilchinger Flur von den 12000 Quadratmetern Nutzflächen noch 4500 Quadratmeter Büro- und 4600 Quadratmeter Hallenflächen zu vermieten sind. Auf Gautinger Flur stehen rund 2600 Quadratmeter leer. Außerdem gibt es im Angebot noch etwa 50000 Quadratmeter freies Bauland auf dem Flughafengelände. „Aktuell wird ein Vermarktungskonzept sowohl für die Gewerbeflächen als auch für die Flächen auf dem Flughafenareal erstellt“, sagte Murnauer. Außerdem informierte er über die von der Gemeinde Weßling geforderte Ostanbindung. „Sobald 50 Prozent des Gautinger Gewerbegebiets vermarktet sind, wird zeitnah auch die Osterschließung in Angriff genommen“, versprach Murnauer. Noch ist eine Erschließung des Gesamtareals einzig über die Werkseinfahrt an der Staatsstraße 2068 am Autobahnknotenpunkt Oberpfaffenhofen möglich. Die Gemeinde Weßling befürchtet seit Anbeginn der Erweiterungspläne für das Flughafenareal, dass durch die Mehrung von Arbeitsplätzen der Verkehr durch Weßling erheblich zunimmt. Eine Erschließung über die Staatstraße 2069, die Verbindung zwischen Fürstenfeldbruck und Starnberg, war deshalb im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eine Grundforderung. Die derzeitige Werkseinfahrt wird demnächst um 100 Meter in Richtung Weßling verlegt. „Dadurch verringert sich in den Hauptverkehrszeiten der Rückstau hin zur Autobahnaus- und einfahrt“, so Murnauer. Uli Singer