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Roland v. Rebay - Mit 80 voll aktiv

Weßling (31. März 2006) – „Schreims fei ja nix von meim Geburtstag. Aber nehmans wenigstens a gscheids Foto dazu her.“ Das ist Roland von Rebay, wie er leibt und lebt. Ein charmanter Haudegen, ohne Zweifel - auch wenn der Weßlinger Architekt, Karikaturist, Kunstmaler und langjährige Gemeinderat am heutigen Freitag seinen 80. Geburtstag feiert. Altersweisheit? „Was ist das“, fragt der Jubilar. Viel zu schnell seien seiner Meinung nach die letzten acht Jahrzehnte ins Land gezogen. Und von Glück könne sein Nachwuchs reden, „weil fast hätten’s mich im Krieg erwischt und dann täten gerade noch zwei Schwestern von mir in Weßling leben.“ So aber, freut sich der umtriebige Senior, sind es der Rebays noch viele. Drei Söhne, eine Tochter und zahlreiche Enkelkinder, die auch weiterhin seinen Namen tragen werden. An Ruhestand denkt Roland von Rebay nicht. Im letzten Jahr machte er von sich reden, als sein ureigenster Traum erfüllt wurde. „Ich wollte immer, dass meine Tante Hilla aus der Versenkung geholt wird. Im letzten Jahr ist das geschehen.“ Wie berichtet, war die so genannte Baroness die treibende Kraft für den Bau des Guggenheim-Museums in New York, wurde aber nach dem Ableben des Barons von Guggenheim von den Nachkommen tot geschwiegen.
Heute widmet sich Roland von Rebay verstärkt der Malerei. Unter anderem hat er das Wandgemälde im Gasthof zur Post in Weßling angefertigt. Und wer etwas über den Ort Weßling und den dazu gehörigen See wissen will, braucht sich nur an ihn zu wenden. „Bis auf die ersten zwei Jahre meines Lebens, auch Kriegs- und Nachkriegszeit abgezogen, verbrachte ich 70 Jahre in Weßling und viel Zeit am und auf dem Weßlinger See. Ich habe miterlebt, wie der Ort gewachsen ist, und wie sich alles verändert hat.“ Dazu habe auch er maßgeblich beigetragen. Denn mindestens wenn nicht mehr private Häuser wie auch öffentliche Einrichtungen, unter anderem die Sporthalle und das Freizeitheim Hochstadt, sind auf seinem Reißbrett entstanden. Uli Singer